Das gute Gefühl des Erfolges am Wiriehorn verführte Tim dazu, sich, kaum wieder zu Hause, am German IXS Cup in Bad Wildbad anzumelden. Und so waren wir 5 Tage später schon wieder unterwegs. Doch einmal mehr, war das Wetter nicht Downhill freundlich. Regen, Schlamm und kalt. Bad Wildbad, bekannt als das schwierigste Rennen im German Downhill Zirkus, zeigte sich noch mehr von seiner garstigen Seite. Die Strecke, die sich durch unzählige steile Wurzelabschnitte auszeichnet, war bei nonstop strömendem Regen einfach nur Kamikazie mässig. Doch Tim kam erstaunlich gut damit zurecht und verzeichnete keinen Sturz. Die Trainingsfahrten klappten super. Samstag- nachmittag, Seeding Run, strömender Regen. Der erste Sturz und „ nur“ 9. Platz. Ein kleines Frusterlebnis bahnte sich da an. Sonntagmorgen, welch ein Wunder, Sonne pur und blauer Himmel bei 9 Grad…… mit voller Motivation war Tim als erster Fahrer schon um 8.00 schon wieder auf der Piste, da das freie Training nur bis 10.00 möglich war. Alles lief super. Kein Sturz, volle Begeisterung, gutes Gefühl. 12:15 war seine Start Zeit. Wir standen zitternd am Ziel und warteten und warteten……. und endlich kam er langsam angerollt. Zwei heftige Stürze haben ihm sein Ziel zunichte gemacht. Er, der im Training nie gestürzt war. Grosse Enttäuschung und Schmerzen standen in seinem Gesicht. Und trotz allem hat er noch den 21. Rang erreicht. Tolle Leistung und herzliche Gratulation, vor allem, dass Du nicht aufgegeben hast. Und schon bald kam der Kommentar: Bad Wildbad, dir zeige ich es nächstes Jahr.
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vom Montag, 20.09.2010 12:24
European DH Cup Châtel, 11. / 12.9.2010
Am Freitag, 10. Sept. 5.30 Abfahrt Richtung Châtel in Frankreich. Um 12.00 bei herrlichem Wetter Ankunft und ab aufs Bike. Die Strecke machte Spass und Tim fühlte sich wohl. Das zeigte sich dann auch am Samstag beim Seeding Run. Er wurde 3. Und so stiegen natürlich die Podesthoffnungen. Sonntag, schönes Wetter bei 6 Grad….. Nachts im Zelt noch etwas weniger…, gings los. Noch ein paar Trainingsfahrten vor dem Rennen. Dann Start um13.00. Zwei kleine Fahrfehler kosteten ihm den Podestplatz und er wurde 4. Die Enttäuschung, den Podestplatz um 8/100 Sekunden verpasst zu haben, hinderten ihn, sich auch über den 4. Platz zu freuen. Und es war doch sein erstes European Cup Rennen. Wir sind auf jeden Fall stolz.
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vom Dienstag, 05.10.2010 17:36
Trainingswoche in Bellwald
Am 25.9.2010 ging es einmal mehr mit Sack und Pack in Richtung Bellwald für eine Trainingswoche. Am Oberalp wurden wir von herrlichstem Winterwetter in Empfang genommen …… Auch in Bellwald, am Start der Downhill Piste konnte man sagen: Pulver gut!!!! Zum Glück setzte sich aber dann in den folgenden Tagen die Sonne gegen den Schnee und Nebel durch. So hatten Die Jungs gute Bedingungen, um sich auf das letzte Rennen vorzubereiten.
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vom Dienstag, 05.10.2010 17:37
IXS Cup Bellwald 2./3. Oktober 2010
Das Rennjahr 2010 ist nun Geschichte. Mit dem letzten IXS Cup in Bellwald wird die Saison beendet. Am Samstag, 2.10.2010 herrliches Bilderbuchwetter, sodass die Trainingsfahrten, wie auch der Seeding Run bei besten Bedingungen stattfinden konnte. Mirco, wie auch Tim mussten einen Sturz in Kauf nehmen, was natürlich Zeit kostete und sich somit nicht die besten Zeiten rausfahren liessen. Sonntag, neuer Tag, neue Chance. Am Morgen nochmals einige Trainingsfahrten, die alle glückten. Doch irgendwie wollte es im Rennen nicht gelingen. Ob die Nerven zu sehr flatterten oder ob sich einfach langsam eine Müdigkeit einschlich, wissen die Götter. Tim hatte wieder einen ziemlich heftigen Sturz und so schaffte er es leider nur auf den 13. Platz. Auch Mirco erreichte nicht sein angestrebtes Ziel und wurde 22. Tim war sehr enttäuscht, denn er sah jetzt seine Chancen auf einen Podestplatz in der Gesamtwertung aller IXS Cups schwinden. Und doch hiess es dann bei der Rangverkündigung: 3. Platz Tim Kälin !!!! So war der Tag dann doch noch gerettet und die Stimmung wieder sehr gut. Und die nächste Saison mit vielen neuen Chancen kommt bestimmt.
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vom Donnerstag, 13.01.2011 17:19
18.12.2010, Snow Downhill Mörlialp
Bei eisigen Temperaturen und einer sternenklarer Nacht fand das Rennen statt. Endlich wieder aufs Bike sitzen und die Piste runter rasen. Da es am Tag vorher noch geschneit hatte, war die Piste sehr weich und dadurch schwieriger zu fahren. Aber es machte riesigen Spass, obwohl das Atmen bei der Kälte und Anstrengung zeitweise etwas schmerzhaft wurde. Nach einer Stunde Trainingsmöglichkeiten startete das Rennen um 19.00. Man konnte so viele Fahrten machen, wie man wollte und der schnellste Lauf wurde dann gewählt. Tim schaffte es doch auf den guten 12. Platz. Eigentlich wäre er noch gerne weitergefahren, aber bei ca . minus 20 Grad verliess ihn etwas die Kraft. Aber schön wars!
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vom Mittwoch, 22.06.2011 12:08
European Downhill Cup Todtnau, DE, 21./22. Mai 2011
Endlich, nach 10 Wochen unfallbedingter Pause, durfte Tim wieder aufs Bike. Und mit Todtnau stand ihm ein schwieriges Rennen bevor. Zudem er zum ersten Mal in der Elite Klasse fuhr, also in der gleichen Klasse wie Weltcup Fahrer mit den bekannten Namen Nick Beer, Joshua Button, Lars Payer, Marcus Klausmann, Roman Roschi und viele mehr…. Die Wetter Prognose super, ausser dass genau auf den Rennlauf Unwetter angekündigt waren. Freitagnachmittag und Samstagmorgen standen Streckenbesichtigung und Trainingsläufe auf dem Programm. Die Strecke machte Spass, bedeutete aber körperlich eine gewaltige Herausforderung. Vor allem kurz vor dem Ziel wurden die Fahrer aufs äusserste gefoltert. Zuerst eine Wiesenpassage aufwärts, dann kurz wieder runter und dann nochmals 50 m streng aufwärts. Und das alles am Schluss, wo einem die Strecke schon das letzte abgefordert hatte. Der Seeding Run lief nicht schlecht. Tim versuchte seine Kräfte etwas einzuteilen und die letzte Sequenz nicht ganz auszureizen. So kam er bei den Elite Junioren auf den 4. Rang. Sonntag, super Wetter und topp motiviert. Zwei Trainingsläufe hatte er für sich geplant. Und es folgte der erste Sturz, gelandet in einem Baum. Sattel abgerissen, Hüfte, Wade und Hände geprellt…. Aber nichts desto trotz, Sattel wieder geflickt, Salbe und Tape auf die Verletzungen und auf zum zweiten Lauf …… und wieder irgendwo im nirgendwo gelandet ….alles schmerzt. 14:50 Startzeit, der Himmel rabenschwarz. Heftigste Windböen fegten über die Piste und es begann leicht zu regnen. Aber Tim packte die Strecke und schaffte es trotz aller Leiden als 6. der Junioren Elite ins Ziel …. ohne Sturz.
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vom Mittwoch, 22.06.2011 17:54
Europan Downhill Cup Leogang, 18./19. Juni 2011
Schon die Wetterprognose liess Böses ahnen. Und das ausgerechnet für das schwierigste Rennen überhaupt. Zudem eine Woche vorher hier in Leogang der Worldcup ausgetragen wurde und die Strecke dementsprechend maltretiert wurde, plus über eine Woche Regen. Freitagmittag, Streckenbesichtigung. Schon zu Fuss fast ein Ding der Unmöglichkeit. Es herrschte danach allgemeines Kopfschütteln und grosse Ratlosigkeit. Doch der erste Run auf dem Bike zeigte, dass es auf zwei Rädern besser ging, wie auf zwei Füssen …… Samstagmorgen, die Trainingsfahrten liefen gut und ohne Sturz. Die Strecke machte trotz tiefen Gräben, Löchern und viel Dreck grossen Spass. Die Wetterprognose für den Nachmittag liess nichts Gutes ahnen. Und so traf es auch ein. Sturmböen und heftigste Regenschauer begannen genau zu dem Zeitpunkt, als die Elite zum Seeding Run startete. Die ersten 30 Fahrer mussten sich noch durch diese Urgewalten kämpfen, danach wurde abgebrochen und auf Sonntagmorgen verschoben. Sonntagmorgen, Regen und 2 Grad….. Die Strecke nach den gestrigen Unwettern je länger je matschiger. Zwei Trainingsläufe lagen zeitlich noch drin und dann startete die Elite nochmals zum Seeding Run. Tim liess bei diesen Verhältnissen etwas Vorsicht walten, was ihm dann etwas Zeit kostete. Dafür kam er ohne Sturz ins Ziel. Beim Rennlauf am Nachmittag konnte er das Tempo noch steigern und erreichte bei den Elite Junioren den super 8. Rang.
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vom Donnerstag, 07.07.2011 17:30
IXS DH Cup Chur, 2./3. Juli 2011
Endlich mal ein Rennen in der Nähe und eine gute Wetterprognose….. Die Trainingsläufe liefen nicht schlecht, aber die Konkurrenz schlief nicht !!! Doch die Kurven haben so ihre Tücken und sind nicht jedermanns Sache. Nicht zufrieden mit dem Seeding Run, nahm Tim sich viel für den Renntag vor. Er konnte sieben Sekunden zulegen, doch leider die Konkurrenz auch. So blieb das Resultat dasselbe. Er erreichte den 7. Rang bei den Elite Junioren. Fazit dieses Rennens: Es besteht ein dringendes Bedürfnis, Kurventechnik zu trainieren. Gesagt, getan. Seit letzten Sonntag Abend wird bei uns hinter dem Haus eine Trainingsstrecke gebaut, bestehend nur aus Kurven …….
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vom Montag, 18.07.2011 19:21
16.7.2011 Schweizermeisterschaft Wiriehorn
Am 14. Juli, also Donnerstagabend, sind wir einmal mehr unterwegs ans Wiriehorn. Hier findet dieses Wochenende die Schweizermeisterschaft und der IXS Cup statt. Dieses Jahr zum ersten Mal aufgesplittet in zwei Rennen. So steht Tim ein strenges Rennwochenende bevor. Freitagmorgen, gemütliches Ausschlafen, Bike auf Vordermann bringen, Startnummer lösen, Streckenbesichtigung zu Fuss und dann ab 14:00 endlich die ersten Trainingsläufe. Die Strecke macht Spass, hat einiges Neues und Kniffliges zu bieten und fordert Kräfte. Samstagmorgen, super Wetter…. Welch ein Wunder am Wiriehorn! Heute Morgen stehen zwei Pflichtläufe und weiteres Training auf dem Programm. Die Strecke macht Spass. Am Nachmittag um 15:00 der Seeding Run. Tim spart ein bisschen mit seinen Kräften, um zwei Stunden später am Schweizer Meisterschaftslauf alles geben zu können. Und so schafft er den sensationellen 4. Rang …. Es fehlen nur 3 Sekunden fürs Podest, was ihn schon etwas ärgert. Aber nach diesem anstrengenden Tag sind seine Beine so sauer, dass einfach nichts mehr ging. Aber nichts desto trotz, auch er darf neben das Podest stehen und kriegt ein Preisgeld …… Sonntagmorgen … Land unter. Wir haben eigentlich gehofft, dass die Wetterprognose nicht stimmt oder irgendein Föhneinbruch den Regen verscheucht. Aber leider nicht. Regen, Regen, Regen …das Schlimmere eigentlich ist aber der Nebel. Tim wagt sich trotzdem auf die Strecke, obwohl‘s schon einige Überwindung kostet, wenn man diejenigen sieht, die vom Run zurückkommen. Die sehen aus, als hätten sie sich im Dreck gewälzt. Und so kommt auch Tim zurück. Das Fahren würde eigentlich unheimlich Spass machen, der Gripp sehr gut. Aber der Regen nimmt jede Sicht und dazu noch Nebel, dass man kaum die nächste Kurve erkennt. Und so kommt‘s, wies kommen musste. Zwei mal wird der Start um eine halbe Stunde verschoben, und dann das Rennen abgesagt. Die Bedingungen sind zu schlecht. Ein Rettungseinsatz mit dem Heli wäre unmöglich. Das gab den Ausschlag. Schade.
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vom Mittwoch, 03.08.2011 19:07
Rennberichte Dumeng Wehrli
09.06.2011 Mittenbergrennen
Am Donnerstag 09.06.2011 war es soweit, mein 2. Mittenbergrennen. Mein erstes Mountainbikerennen war das Mittenbergrennen 2010, wo ich in meiner Kategorie mit einer Zeit von 32.08 min den letzten Platz belegte. Mit den Tipps von Silvo wollte ich eine Zeit unter 28 min erreichen. Um 17.00 Uhr konnte ich die Startnummer holen und mich noch 45 min warmfahren dann ging’s direkt an den Start. Kaum gestartet frästen schon die ersten Konkurrenten an mir vorbei, ich liess mich nicht beeindrucken und fuhr konstant mein Tempo. Plötzlich nach Kilometer 2 sah ich die „fräsenden“ Konkurrenten wieder vor mir. Das gab mir ein Motivationsschub und so konnte ich wieder aufschliessen. Kurz nach Kilometer 3 überholte ich die Mitstreiter und konnte meine Geschwindigkeit weiter beibehalten. Bei Kilometer 4 wollte ich eigentlich mein Tempo nochmals erhöhen um in den Schlussspurt zu gelangen, leider machten dies meine Beine nicht mit, aber ich konnte wenigstens das konstante Tempo bis ins Ziel halten. Zeit 25.46 min (Rang 16.) Mein persönliches Ziel habe ich deutlich übertroffen.
25.06.2011 Racer Bikes Cup Chur
Am 25.06.2011 fand der Racer Bikes Cup in Chur statt. Irgendwann ist immer das erste Mal und ich meldete mich bei der Fun Masters Kategorie an. Dass das Niveau bei diesen Rennen sehr hoch ist war mir bewusst. 16.00 Uhr, noch 3 min bis zum Start, leichter Regen und angenehme Temperaturen. Dann fiel der Startschuss, das Tempo war von Anfang an sehr hoch. Schon 300m nach dem Start war ich an letzter Position. Bei der ersten Steigung hatte ich wieder sichtkontakt zu anderen Fahrer. Am höchsten Punkt angekommen musste ich bei der Abfahrt feststellen, dass die Fahrer, im hinteren Feld, bei den Kurven abstiegen und die Spitzkehren gelaufen sind, was einen Stau verursachte. Also gab ich bei der nächsten Gelegenheit Gas um diese Fahrer zu überholen. Somit war ich bei den nächsten Runden nicht mehr der Jäger sondern wurde zum gejagten. Ich musste schauen dass man mich in den Steigungen nicht überholte, damit ich Abwärts mein Tempo fahren konnte. Dies gelang mir ganz gut bis in der letzten Runde, da gaben alle nochmals so richtig Gas und ich wurde wieder überholt. Nach 1Std. 11min kam ich dann als vorletzter ins Ziel. Mit meiner Zeit war ich zufrieden und ich war wieder um einige Erfahrungen reicher.
23.07./24.07.2011 Swiss-Bike-Masters Küblis
Am Samstag 23.07.2011 stand das Freeriderennen vom Weissfluhjoch nach Küblis auf dem Programm. Mit Kirsten Van den Eeckhout bin ich nach Küblis angereist. Für Kisten war es das erste Freeriderennen und für mich das 2te Freeriderennen. Das Wetter war wechselhaft. Zumindest Regnete es nicht. Startnummern holen, alles bereit machen und ab zum Bahnhof Küblis um aufs Weissfluhjoch zu gelangen und die Strecke vorher abzufahren. Die Strecke war in sehr gutem Zustand, was uns sehr freute. Für uns war klar, dass wir beim Rennen kein Risiko eingehen werden, der Spassfaktor und das Mitmachen war für uns das Wichtigste. 17.30 Uhr wieder auf dem Weissfluhjoch angekommen, waren wir im Nebel. Im warmen Bergrestaurant warteten wir bis zum Start um 19.00 Uhr. Kurz vor dem Start hatte sich der Nebel aufgelöst. Punkt 19.00 Uhr erfolgte der Start bei 0 Grad Celsius. Ich startete mit Kirstin im hinteren Startfeld konnte aber schon bald die ersten überholen. Bis zur Gegensteigung lief es gut, dann konnte ich in der Steigung noch 6 Fahrer überholen, die Aufwärts laufen mussten. Als 74ter kam ich dann heil ins Ziel. Auch Kirstin hatte das Rennen ohne Sturz und ohne Panne als 88ter erfolgreich überstanden. Nun freuen wir uns auf Bike Attacke in Lenzerheide…..
Sonntag 24.07.2011 Obwohl die Beine noch müde von Gestern waren stand ich um 10.30 am Start für die Kurzstrecke des Swiss-Bike-Masters. Distanz 36Km und 1700Hm. Gleich nach dem Start gings 10Km und 1000Hm hinauf zur Bergstation Madrisa. Ich bin sehr vorsichtig mit dem Tempo gestartet. Ich fühlte mich sehr gut auch die Beinen waren nach 15min wieder richtig warm und ich konnte ein gutes Tempo fahren. Auf der Madrisa angekommen fing es an zu schneien, dementsprechend schnell wollte ich wieder runter ins Tal. Am oberen Teil der Abfahrt war ein Singletrail, der zwar recht schlammig war, dennoch konnte ich wieder ein paar Fahrer überholen. In Klosters angekommen hatte ich recht kalte Beine und merkte nun auch die Anstrengungen von Gestern. Bis hier konnte ich viele Fahrer überholen und wurde selbst selten überholt. Bis zum Schifer hatte ich mühe nicht zurück zu fallen, dann ging’s fast die gleiche Strecke wie beim Freeride abwärts in Ziel. Kein Risiko war gestern und ich gab nochmals alles um möglichst schnell im Ziel zu sein. Resultat 22ter in meiner Kategorie und 55 Over all. Es war für mich ein super Wochenende und freue mich schon auf die nächsten Rennen.
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vom Donnerstag, 04.08.2011 07:28
European DH Cup Spicak (CZ), 30./31.7.2011
Der Wettergott ist mit Sicherheit kein Downhiller. Das hat dieses Wochenende wieder einmal gezeigt. Am Mittwochabend machten wir uns auf den Weg nach Spicak in Tschechien an den European Cup. Da war das Wetter auch noch in Ordnung. Am Donnerstag erstes Training, auch noch bei Sonnenschein. Die Strecke sehr anspruchsvoll, aber voll gail …. Technisch sehr anspruchsvoll, gespickt mit tückischen Steinfeldern. Am Freitagmorgen konnte ausgeschlafen werden, da erst am Nachmittag gefahren werden durfte. Da fand sich Zeit, das Bike auf Vordermann zu bringen und einen Trackwalk durchzuführen. Und pünktlich um 14:00, als das Training eröffnet wurde, begann es zu regnen. Die sonst schon heftige Strecke stieg gerade noch um einige Schwierigkeitspunkte. Samstagmorgen, neuer Tag und noch mehr Regen. Doch Tim liess sich die Freude nicht nehmen und trainierte in dieser Molte fleissig weiter. Am Nachmittag dann der Seeding Run, selbstverständlich bei strömendem Regen …. Tim schlug sich tapfer. Er liess Vorsicht walten und kalkulierte das Risiko. Sonntagmorgen, stark bewölkt, aber wenigstens regnete es nicht. Und so ging‘s erneut zum Training. Die Strecke präsentierte sich nach all dem Regen und den vielen Fahrern bei jeder Abfahrt anders, die Rillen wurden immer tiefer und die Felsen immer rutschiger. Aber Tim hatte die Strecke im Griff. Er verbuchte die ganzen Tage durch nur einen Sturz. 14:57 dann Start und sage und schreibe kein Regen ….. Es gelang ihm ein super Run. Im Vergleich zum Seeding Run konnte er sich um 24 Sekunden steigern und erreichte somit den 12. Rang der Elite Junioren. In der ganzen Elite Men Kategorie bedeutet das den 68. Rang von gut 180 Fahrern aus 15 Nationen. Fazit, der beste Europacup bis jetzt in dieser Saison.
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vom Freitag, 12.08.2011 21:02
Vorschau Trek Bike Attack Lenzerheide
Nicht weniger als 9 Fahrer des ewz-Giant MTB Team werden am Wochenende um Rang und Ehre kämpfen. Beim Heimrennen, dem legendären Trek Bike Attack vom Rothorngipfel (2861 m.ü.M) runter nach Churwalden 1240 m.ü.M. Doch das Rennweekend beginnt mit der Qualifikation vom Rothorngipfel mit Einzelstart runter zur Talstation Rothorn nach Lenzerheide. Folgende Fahrer werden in unseren Teamausrüstungen am Start stehen:
Mit Startnummer 2, Beni Ott: Wahrscheinlich kein anderer Biker kennt diese Strecke besser als unser Teamfahrer Beni Ott, denn er führt seit dieser Sommersaison die Bikeschule Lenzerheide. Er betreut unsere Gäste aus nah und fern und lehrt ihnen die Tricks der Biketechnik.
Mit Startnummer 9, Martin Bundi: Schon fast ein alter bekannter unter der Szene. Der Mann mit dem Porsche in der Bikeszene, Playerfrisur, 007 Brille, und immer gute Sprüche drauf. Jedoch wenns um's Rennen geht....volle Konzentration!
Mit Startnummer 578, Silvio Bundi: Der letztes Jahr zurückgetretene Cross Country Fahrer möchte noch immer eine gute Falle machen bei den Freeridern. Noch nie fuhr er auf der verkürzten Strecke, so auch noch nie eine Quali beim legendären Rennen. Mal schauen was er noch drauf hat.....
Mit Startnummer 581 Kirsten van den Eckout: Der Belgier im Team, sein wohl erstes Bike Attack. Nach dem Traininssturz vor einigen Wochen gehts ihm wieder gut. Wir wünschen ihm auf jedenfall viel Glück und alles Gute!
Mit Startnummer 584, Jochen Blust: Der Drucker, Webdesigner unserer Website kommt zwar kaum mal auf's Bike, da er fast nur am Arbeiten ist. Auch ihm, volles Rohr und no Risk!
Mit der Startnummer 585, Daniel Solèr: Auf ihm ruht die Hoffnung. Der Routinier unter den Freeridern, der als einziger unseres Team's schon mal dieses Rennen gewonnen hat. Ein alter Haase, aber pfeilschnell!
Mit Startnummer 600, Remo Bislin: Der Junge unverbrauchte, mit viel Motivation und Talent wird er ins Tal fahren. Mal schauen was dabei rauskommt, wichtig dabei; Ruhe bewahren, Erfahrungen sammeln und Tips und Tricks beim Sola holen......
Mit Startnummer 607, Thomas Krummenacher: Fitness gibt's nicht nur im Tower! Deshalb schwingt er sich auf's Giant Reign 0 und ist seit dieser Sommersaison Vollblutfreerider vom Virus infiziert.
Mit Startnummer 765, Dumeng Wehrli: Er ist auch ein Newcomer und möchte das ganze mal ridermässig ansehen. Doch das ist ihm nicht genug, er wird auch beim 12h Rennen in Churwalden am Samstag dabei sein, deshalb wird er die Qualifikation sausen lassen! Wir wünschen ihm nur das Beste!
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vom Montag, 15.08.2011 14:55
12h Bikerace Churwalden 2011
Am Samstag 13.08.2011 fand das 12h Bikerace in Churwalden bei super Wetter statt. Wir waren ein 5er Team bestehend aus Mitarbeiter der Firma FOPPA AG und unsere Motivation war, gemeinsam die 12h durch zu stehen. Für mich war es das 2te 12h Rennen, für die anderen im Team das erste MTB-Rennen überhaupt. 07.50 Uhr noch 10 min bis zum Start. Der Startfahrer muss gem. Reglement 2 Runden fahren, dass ich dies übernehmen werde war vorher schon abgemacht. Nach dem Start wurde dann die Reihenfolge noch festgelegt: 1. Dumeng Wehrli, 2. Alex Krättli, 3. Raphael Stolz, 4. Andreas Hartmann, 5. Marc Jenny 08.00 Start, es ging mir sehr gut bis zur ersten Abfahrt. Das Hinterrad hatte auf dem nassen Grass kein Grip. Es ist zum Glück aber nichts passiert. Nach gut 30min hatte ich die 2 Runden auch schon hinter mir. Dann hatten die Teamkollegen Ihren Auftritt. Zumindest sind alle Kollegen mit einem Lächeln in die Wechselzone gefahren, somit konnte es ja nicht so schlimm sein. Trotzdem war es eine Grenzerfahrung für die nicht so geübten Biker. Unter meinen Teamkollegen entwickelte sich noch ein interner Wettkampf wer die schnelleren Rundenzeiten erreichte. Klarer Sieger war Andreas Hartmann. Gegen Abend waren wir dann froh, dass die 12h bald vorbei waren. Ich war sehr zufrieden mit meinen Rundenzeiten die konstant bei 15min lagen. Eine klare Steigerung gegenüber 2010. Fazit: Es war ein super Tag mit meinen Arbeitskollegen. (dw)
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vom Dienstag, 16.08.2011 10:37
Bike Attack Lenzerheide 2011
Einer der diesjährigen Saisonhöhepunkte ist bereits wieder Geschichte. Am Start waren 777 Fahrer, gewonnen wurde das Rennen von René Wildhaber. Unser Team hatte einen tollen Auftritt! Herzliche Gratulation an alle!
Hier die einzelnen Rennberichte der Fahrer:
Daniel Solèr Rang 6: Ich hatte ein gutes Rennen. Schade war nur, dass in der ersten Kurve ein Fahrer stürzte und ich absteigen musste, dadurch gingen leider einige Positionen schon schnell nach dem Start verloren.
Ich überholte im Verlauf der Abfahrt den einen oder anderen Fahrer und machte dann im Aufstieg auf die Valbellerhöhe einig Ränge gut. Dort konnte ich auch zu Beni aufschliessen. Wir fuhren von da an zusammen und versuchten leider ohne Erfolg, noch Konkurrenten einzuholen. Im Schlussaufstieg vor dem Ziel konnte ich eine Lücke auf Beni aufreissen die ich dann bis ins Ziel halten konnte. Materialmässig war unser Bike/Team top!
Gruss Sola
Beni Ott, Rang 7: Ich bin am Start super weggekommen und habe mich gleich an ca. 7 Position hinter Marco Arnold eingereiht. Nachdem ich Marco in der Galerie etwas ziehen lassen muste, konnte ich das Hinterrad von Til Marx schnappen und sicher bis kurz vor der Mittelstation meine Position halten. Irgendwie war ich kurz nach dem Singletrail oberhalb der Mittelstation für einen kurzen Moment nicht konzentriert und so musste ich bei hohem Tempo ziemlich unsanft über den Lenker. Zum Glück blieb ich und mein Giant unversehrt und ich musste nur zwei Konkurrenten an mir vorbeiziehen lassen. Bei der Gegensteigung konnte ich dann wieder einige Plätze gutmachen und so arbeitete ich mich wieder auf den 6 Rang vor. Allerdings schloss in Parpan (bin ich mich eigentlich schon fast gewohnt) mein Teamkollege und Rennschatten Dani Solèr auf. So fuhren wir gemeinsam bis zur letzten Gegensteigung kurz vor Churwalden. Wie so oft bei Tretpassagen, musste ich Sola leider ziehen lassen. Da ich so am Anschlag war, bemühte ich mich, den 7 Rang sicher ins Ziel zu bringen. Ich bin mit meinem Rennverlauf trotz des unsanften Abgangs eigentlich sehr zufrieden. Das Super-Material von Giant und bundicycling hat seinen Beitrag zum erfolgreichen Saisonhöhepunkt ebenfalfs beigetragen!!!!! Gruess Beni
Silvio Bundi, Rang 16: In der Quali so wie auch beim Rennen ist es mir eigentlich gut gelaufen. Ich kam ohne spezielle Zwischenfälle durch. In der Quali erreichte ich den 21. Rang. Am Rennen hatte ich einen guten Start, ich war nicht weit hinter meinen Teamkollegen Sola und Beni, jedoch fuhr ich eine schlechte Linie und musste einige Fahrer passieren lassen. Bei den Aufstiegen fehlte mir eindeutig die Power um wirklich noch Fahrer einzuholen. Einige mussten daran glauben, aber es waren nicht viele. Tja, da ist wiedermal mehr Training angesagt. Von nichts kommt nichts! Silvio
Michael Kramis, 25. Rang: Geil!
Martin Bundi 176. Rang: Cooler Anlass, ganz gute Strecke und Qualilauf ist mir sehr gut gelungen. Leider hatte ich am Sonntag in der ersten Kurve einen Kettenriss und musste bis zur Talstation ohne Kette «pedalen», konnte dort rasch eine Ersatzkette montieren und weiterfahren. War trotz allem eine sehr gelungenes Weekend und es hat riesig Spass gemacht. Gruss Martin
Thomas Krummenacher, 178. Rang: First Race, tolle Erfahrung!
Dumeng Wehrli 327. Rang: Trek Bike Attack 2011 Sonntag 14.08.2011 Die Qualifikation am Samstag musste ich wegen dem 12 Bikerace in Churwalden sausen lassen. Somit musste ich mich im letzten Startblock einreihen. Da dies für mich das erste Bike Attack war, machte es mir nichts aus, das Feld von hinten anzugreifen. 11.00 Uhr Ankunft Rothorn, Bike platzieren, herrliche Aussicht geniessen, essen, trinken, small-talk und dann wurde ich doch noch plötzlich nervös. Der Drang auf einen guten Rang wurde grösser…. 13.00 Start.... zumindest für die vorderen Startblöcke, bei mir hinten tat sich nicht viel. Da ich möglichst viele überholen wollte nahm ich das Bike unter den Arm und stürme ob dem Weg so gut wie es ging in Richtung Start. Nach der ersten Kurve konnte ich dann auch auf‘s Bike und begann fahrend die Aufholjagd. Meine Taktik war einfach, sobald es einen Stau gab, sofort Bike unter den Arm und laufen. Nach der Galerie war das schlimmste vorerst überstanden. Mein Beine waren gut und irgendwie war ich von gestern her noch voll im Rennfieber. Bike laufenlassen und wenig bremsen um Kräfte zu sparen. Oberhalb der Mittelstation gab es wieder einen Stau. Mit dem Bike unter dem Arm machte ich wieder einige Plätze gut. Jetzt merkte ich die Anstrengungen von gestern und stürzte beinahe 2mal. Bis zur Mittelstation konnte ich mich dann aber doch noch ein wenig erholen und ging wieder vom Rennfieber gepackt in den Singletrail. Es lief wieder gut, auch hier konnte ich viele Fahrer überholen und wurde selber nie überholt. An der Talstation angekommen war für mich klar, Kette links und drauflos. Bis Parpan ging meine Taktik immer auf. Dann der 2. Anstieg, mit dem hatte ich nicht gerechnet, er kam mir elend lange vor. Kaum geschafft konnte es ja nicht mehr weit sein ins Ziel und ich startete den Endspurt. 54min 39sec 327ter Rang. Wenigsten unter 1h und hunderte von Teilnehmern überholt. Aber auch ein wenig enttäuscht weil ich bei den Staus viel Zeit verloren hatte. Für nächstes Jahr ist klar, dass ich auch die Quali fahren werde.
Kirsten van den Eckhout 512. Rang: Das Trek Bike Attack war mein zweites Rennen und natürlich wieder einmal eine wunderbare Erfahrung! Am Qualirennen war es am Wichtigsten für mich, ohne Verletzungen und defektem Bike ins Ziel zu kommen. Das Resultat war, dass ich das Rennen vom 512. Platz starten konnte. Sonntag: Pfff, ich war noch nie so nervös, wie die zwei Stunden vor dem Rennen. Als das Rennen endlich losging, war meine Nervosität sofort verschwunden. Noch vor dem Startbogen sicherte ich mir einen Platz auf der Streckeninnenseite. Vom Startbogen bis zur ersten Kurve überholte ich mit meinem Bike in der Hand circa 30 Biker. Bis zum ersten Singletrail konnte ich meine Position halten und konnte im ersten Abschnitt nochmals circa 20 Fahrer überholen. Ich versuchte meine Position bis zum zweiten Singletrail zu behalten. Auch hier ging ich zu Fuss den Hang entlang und konnte dadurch nochmals einige Biker überholen. So konnte ich meinen Rang bis zur Talstation sicherstellen. Als ich dann die Gegensteigung in Angriff nehmen wollte, merkte ich, dass meine Gangschaltung defekt war und ein aufwärtsfahren nicht mehr möglich war. Ohne kleinste Gänge und meinem Bike in den Händen war ich gezwungen, die Höhenmeter zu Fuss zu bezwingen. Diese Situation führte dazu, dass ich nun derjenige war, welcher überholt wurde. Nach 1 Stunde und 12 Minuten und dem 512. Rang erreichte ich erschöpft aber zufrieden die Ziellinie.
Lg Kirsten
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vom Montag, 22.08.2011 20:56
European DH Cup Pila, Italien, 13./14. 8.2011
Beim fünften Lauf des IXS European Downhill Cups in Pila meldeten sich 337 Teilnehmer aus 26 Ländern an. Dies war somit das nationalreichste Rennen der bisherigen Serie. Und auch die Strecke war absolut weltcupverdächtig. Und Tim stand auf der Startliste. Schon eine Woche vorher pilgerten wir nach Pila, damit er sich mit der Strecke vertraut machen konnte. Zu Beginn war sie sehr nass, da es wieder einmal fleissig regnete. Ab Montag jedoch begann sie abzutrocknen. Und zum Schluss war sie so staubig und trocken, dass die Strecke extrem rutschig und noch anspruchsvoller wurde. Die Meldeliste versprach ein absolut hochkarätiges Rennen. Tim kam mit der Strecke gut zurecht. Er musste nur einen schmerzhaften Sturz in Kauf nehmen, der ihm am Mittwoch eine heftige Oberschenkelprellung bescherte. So wurde der Donnerstag zum trainingsfreien Tag erkohren , um den Oberschenkel mit Hilfe grosser Mengen Pferdesalbe wieder auf Vordermann zu bringen. Am Freitag hiess es dann lange anstehen, um die Startnummer abzuholen. Dieses Mal war es die 119. Am Nachmittag dann, nach dem Track walk, das erste offizielle Training. Wobei das Fahren zu einer Stop and go Aktion wurde, da sich so viele Biker auf der Strecke tummelten . Und die Strecke beinhaltete manch heftige Passagen, bei denen mir als Fotografin fast das Herz stehen blieb…. Samstagmorgen, strahlendes Wetter, nochmals Trainings Möglichkeiten. Die Strecke veränderte sich von Stunde zu Stunde. Die super Linie war plötzlich nicht mehr so super… Am Nachmittag dann der Seeding Run. Tim hatte einen super Lauf, trotz Verlust der Kettenführung, und landete auf dem 99. Rang der gesamten Elite Man. Sonntagmorgen, der Himmel bedeckt mit vielen dunklen Wolken. Hoffentlich hält das Wetter. Am Morgen sind nochmals Trainingsläufe auf dem Programm. Die Reifen werden gewechselt. Es wird getestet, ob mit abgeschnittenen Schlammpneus die dicke Staubschicht besser zu meistern ist. Fehlanzeige. Darum wieder Wechsel. Jetzt braucht‘ s noch mehr Luft. Nochmals einen Probe Run. Um 14:54 dann Start. Und eine super Leistung. Tim wird 18. bei den Elite Junioren und 97. in der Elite Men gesamt Kategorie. Und das mit mindestens 50 Weltcupfahrern am Start.
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vom Dienstag, 23.08.2011 19:30
IXS DH Cup in Anzère, Wallis, 20./21.8.2011
Der 3. Swiss IXS Cup fand dieses Wochenende, d.h. 20./21. August, in Anzère statt. So waren wir Donnerstagabend einmal mehr unterwegs. Um 24.00 war das Fahrerlager zum Glück noch nicht so voll, und wir konnten uns einen guten Platz sichern. Der Freitagmorgen verlief noch gemütlich. Bike auf Vordermann bringen, Startnummer holen, in der Sonne schmoren und mit Kollegen Fachsimpeln. Um 11.oo ging‘s dann auf den Track Walk. Tim kannte die Strecke noch nicht und so war diese Besichtigung sehr wichtig …. Und sehr heiss. Dann um 13.00 konnte man mit dem Training beginnen. Die Strecke ist sehr schnell und extrem staubig … Um 17.00 ging’s mit der letzten Gondel hoch, um nochmals die Strecke zu Fuss abzulaufen. Auch der Samstagmorgen gehörte nochmals dem Training. Dann Pause bis zum Start vom Seeding Run. Der lief super. Tim wurde 3. Der Elite Junior und 17. Gesamt Elite Men. Manche hatten am Abend immer noch nicht genug und vergnügten sich an einer Schaumparty. Andere ( wie z.B. Tim ) gingen um 22.oo ins Bett, um für das morgige Rennen fit zu sein. Sonntag, noch wärmer ….. bezw. heisser. Aber wir dürfen eigentlich nicht jammern. Wenn’s schon mal nicht regnet! Am Morgen sind nochmals Trainingsfahrtengeplant. Bei der 2. Abfahrt ein lauter Knall, Schlauch geplatzt und der Pneu verabschiedete sich von der Felge. Aber zum Glück kein Sturz, dafür eine Wanderung fast vom Start weg, und das bei so angenehmen Temperaturen von ca. 35 Grad …. , Freude herrscht. Alles flicken und nochmals einen Run, dann Pause, Regeneration und Pasta. Arm - und Handmassage, Lockerung -und Dehnungsübungen . Mentale Vorbereitung. Nochmals die ganze Strecke durchexerzieren, einfahren auf der Rolle. Und dann ist es auch schon Zeit, um an den Start zu gehen. Kurt begleitete Tim, um ihm mit dem Regenschirm etwas Schatten zu spenden. Alle Anderen waren neidisch …. Tim fuhr ein super Rennen. Er war eine Sekunde schneller wie beim Seeding Run. So kam er auf den 4. Rang der Elite Junioren. Er selber war aber gar nicht zufrieden. Der Lauf sei ihm nicht wie geplant gelungen. Sein Ziel war unter 4 Minuten, was er mit 4.02.27 nur knapp verfehlte. Aber in drei Wochen gibt es in Disentis eine neue Chance.
Die Wetteraussichten waren anfangs der Woche noch sehr gut. Ab Wochenmitte wurden aber die Prognosen immer schlechter für’s Wochenende. Ich habe mich auf die gleichen Bedingungen eingestellt wie im 2010. Regen und gegen Mittag Sonnenschein. Gemäss Prognose sollte es ja wieder besser werden! Ich reiste am Samstag direkt nach S-chanf an den Start der Kurzstrecke mit 47km. In S-chanf angekommen Regnete es schon und es wehte ein kalter Wind. Ich sicherte mir einen guten Startplatz und versuchte mich noch aufzuwärmen, was mir bei diesen Temperaturen nicht gelang. Endlich um 10.15 Uhr fiel der Startschuss, mit durchnässten Kleider (trotz Regenschutz) und frierend versuchte ich mich an eine Gruppe anzuschliessen und ein gutes Tempo zu fahren. Aber die Beine waren und blieben eiskalt auch die Hände spürte ich nach wenigen Kilometer kaum. Ich fand kaum ein Rhythmus noch konnte ich mein Tempo fahren. Nach Zernez kamen noch orkanartige und eiskalte Windböen uns entgegen. Bei diesen widrigen Bedingungen machte es mir gar keinen Spass mehr. Trotzdem schaffte ich es irgendwie nach Ftan und ich dachte nur noch so schnell wie möglich ins Ziel und sofort unter die warme Dusche. Die Abfahrt nach Scuol war kriminell weil ich kaum bremsen konnte, so durchgefroren waren meine Arme. Im Ziel dann die Überraschung, ich war sogar schneller als im 2010. Zeit 2.09.13 15ter in der Kategorie und 64ter Over all. Kurz nach meinem Eintreffen im Ziel wurde das Rennen abgebrochen. Über 500 Teilnehmer schafften es nicht ins Ziel und über 200 Teilnehmer mussten mit Unterkühlungen ins Spital…
ewz-Giant MTB-Team // NEWS
vom Montag, 29.08.2011 22:35
Nationalpark Snow-Bikemarathon / Jochen Blust
Im Shuttle-Bus von Scuol nach Livigno sah man früh morgens immer mal den blauen Himmel durch die grauen Wolken hindurch leuchten, Hoffnung kam auf, dass die Wetterfrösche sich gewaltig geirrt haben und wir unser Rennen doch noch bei "normalen" Bedingungen abhalten konnten... Diese Hoffnung schwand von Minute zu Minute und pünktlich zum Startschuss fielen die ersten Tropfen auf unsere Helme. Regenjacke anziehen, 5, 4, 3, 2, 1 PENG und los. Ich startete an vorderster Front und ging mit ca. 10 Fahrern in die ersten Steigungen hinauf zum Chaschauna-Pass. Schnell konnten sich einige Fahrer absetzen, mein Puls war schon jetzt jenseits von Gut und Böse und ich liess sie ziehen (sprich, ich konnte einfach nicht schneller fahren;-)!!). Im obersten Teil musste dann auch ich mein Bike schieben, es war gar nicht so einfach, einen guten Rhytmus zu finden. Nach genau einer Stunde überquerte ich den Pass und dachte "so, jetzt ist das schlimmste vorbei". Begleitet von Blitz und Donner gings in die Abfahrt Richtung S-chanf. Trotz meiner Minimal-Bereifung (Furious Fred) konnte ich im Downhill problemlos mithalten und überholte sogar noch einige Fahrer, so machts Spass!
Nach der Abfahrt war ich klitsch-nass und ich war mir auch nicht mehr so sicher, ob sich die Finger noch in den Handschuhen befanden. Es wurde immer noch kälter, noch windiger und nasser, vom Hagel mal nicht zu sprechen. Zwischen S-chanf und Guarda fuhr ich ein einsames Rennen und musste höllisch aufpassen, nicht plötzlich zu langsam zu fahren. Den Kopf wollte und konnte ich nicht umdrehen, und so versuchte ich anhand des klatschenden und anfeuernden Publikums zu erraten, ob sich mir jemand von hinten näherte oder nicht - meist war es schnell still sobald ich vorbeigefahren bin und ich war wieder etwas beruhigt;-) Im Aufstieg nach Guarda fanden meine Beine wieder einen guten Rhytmus und ich konnte nochmals einen Mitstreiter überholen, was mich, zusätzlich zum näherkommenden Ziel, sehr motivierte. In den letzten Abfahrten gab ich nochmals alles und kam überglücklich nach 3h 34 min ins Ziel, was für ein tolles Gefühl!!! Meine Anstrengungen wurden mit dem 4. Kategorien-Rang (9. Overall) belohnt, allerdings kribbeln meine Fingerspitzen selbst nach über 48 Stunden nach der Zieldurchfahrt noch komisch...
ewz-Giant MTB-Team // NEWS
vom Montag, 19.09.2011 19:45
IXS Cup Disentis, 9./10. September 2011
Mit etwas gemischten Gefühlen reisten wir am 9. September nach Disentis, an den vorletzten IXS Cup. Das Training vor 2 Wochen liess viele Fragen über die Sicherheit der Strecke offen. Alle hofften, dass in der Zwischenzeit noch etwas unternommen wurde. Aber nach dem ersten Training am Freitagnachmittag war klar, dass nichts gemacht wurde. Zu wenig Fangnetze, ungepolsterte Felsen und Bäume…. Eine Rega Rettung im dichtbewaldeten Gebiet wäre gar nicht möglich. Leider wurde die Strecke erst am Freitag um 17.00 von Swiss Cycling abgenommen und so war gar nicht sicher, ob das Rennen überhaupt stattfinden konnte. Alle waren sich einig, zum Training eine super Strecke, aber nicht für ein Rennen. Doch wider Erwarten gab Swiss Cycling das ok. Gewisse Sicherheitsmassnamen mussten noch angebracht werden. Wenigstens war die Wetterprognose super. Denn bei Regen wäre diese Strecke ein no go. Mit gemischten Gefühlen ging man am Freitag schlafen. Samstag, Sonnenschein pur und Wespen in Hülle und Fülle… Im Training verzeichneten alle viele Stürze, nur noch genannt Bodenkontakt … Am Nachmittag dann der Seeding Run. Tim kam ohne Sturz durch und war mehr oder weniger zufrieden. Sonntag, Sonne und heiss. Die Wetterprognose sagte zum Glück erst auf den Abend Gewitter an. Das Training am Morgen lief gut, mit mehr oder weniger mit Bodenkontakt … Am Nachmittag dann das Rennen. Viele Zuschauer feuerten die Athleten an. Tim schaffte es als 5. der Elite Junioren und als 35. der gesamten Elite Men. Super. Einmal mehr waren wir froh, das Wochenende verletzungsfrei überstanden zu haben und nach einer Stunde schon zu Hause zu sein.
ewz-Giant MTB-Team // NEWS
vom Montag, 19.09.2011 19:46
European Cup in Châtel, Frankreich, 17./18. September 2011
Am 17./18. September sind wir schon wieder unterwegs nach Châtel in Frankreich. Das letzte European Cup rennen dieser Saison stand auf dem Programm. Angefangen hat das letzte Rennwochenende am Freitag mit dem Training bei schönstem Wetter. Die Strecke wurde im Vergleich zum Vorjahr nur leicht verändert, hat aber alles, was man sich für ein hochkarätiges Rennen wünscht. Am Samstagmorgen regnete es dann zum ersten Mal und somit änderten sich die Bedingungen für die Fahrer erheblich. Zum Seeding Run war es dann wieder trocken, aber das machte die Strecke nur noch klebriger. Tim musste 3 Stürze in Kauf nehmen und kam wie betoniert runter, aber zum Glück unverletzt. Samstagnacht begann es dann zu regnen, blitzen und donnern und die Temperatur ging merklich zurück. Und ab Sonntagmorgen regnete es durchgehend. Es war blitz kalt und oben am Start schneite es. Es brauchte schon gewaltige Überwindung, am morgen alle sauberen Kleider anzuziehen und zu wissen, dass nach dem ersten Trainingslauf alles durch und durch nass und schmutzig ist. Aber trotz allem machte die Strecke Spass und sie war in strömendem regen besser zu fahren. Auf der Strecke hätte man eher ein Schlauchboot, wie ein Downhillbike benötigt. Aber Tim liess sich nicht unterkriegen und ging voll motiviert an den Start. Ein Sturz kostete ihm leider etwa 15 Sekunden. Aber er erreichte trotzdem den 7. Platz bei den Elite Junioren und gesamt Elite men den 66. Platz. Bevor er seine gute Zeit überhaupt realisieren konnte, musste er noch Kilos Dreck aus dem Neck Brace schaufeln ….. Mit Tonnen Wasser machten wir uns dann auf den fünf-stündigen Heimweg und waren froh, dass es auch zu Hause wieder regnete……
ewz-Giant MTB-Team // NEWS
vom Mittwoch, 05.10.2011 17:44
IXS DH Cup Bellwald, 1./2. Oktober 2011
Bellwald, das letzte Rennen dieser Saison. Und es erwartete uns strahlendes Herbstwetter. Die Biker waren darüber gar nicht so glücklich. Denn es hat seit vier Wochen hier nicht mehr geregnet und so hatte man auf der Strecke eher das Gefühl, sich in der Sahara im Sand zu wälzen, als Downhill zu fahren. Die staubige Piste wurde manchen zum Verhängnis, so auch leider Tim. Im Seeding Run am Samstag lief es sehr gut. Er wurde 5. Hatte er doch am Morgen noch einen Sturz mit mehreren Plessuren und einer defekten Gabel zu verzeichnen, ein sehr gutes Ergebnis. Und Tim hatte vor allem eines vor Augen. Er wollte Over all auf das Podest. Sonntag, wieder herrliches Wetter und ab auf die Strecke. Die Staubsituation hat eher noch zugenommen. Tim ging im Rennlauf voll ans Limit. Und das wurde ihm im berüchtigten „Sandkasten“ zum Verhängnis. Er rutschte aus, stürzte und verschwand in einer Staubwolke, musste dann sein Bike suchen und sich orientieren, wo oben und unten ist. Das kostete ihm natürlich wertvolle Sekunden und so versandeten die Podest Hoffnungen. Am Schluss reichte es für den 9. Rang und over All kam er auf den 5. Rang.
Eine anstrengende Saison geht zu Ende. Hier noch einige Daten:
Ca 7000 km sind wir gefahren, um die Rennplätze zu erreichen, haben dafür ca. 100 Stunden im Auto verbracht und etwa 30 Kilo Pasta gegessen.
Und nun verabschieden wir uns vom ewz - Giant MTB Team, da Tim ab jetzt für ein anderes Team fährt.
ewz-Giant MTB-Team // NEWS
vom Donnerstag, 13.10.2011 06:40
Ramonas Wahl für Rookie of the Year Award 2011
Hallo Ich wurde für den Titel (Rookie of the Year Awart 2011 )vorgeschlagen und jetzt brauche Ich eure Hilfe , schaut euch die Seite ( www.endofseason.ch ) an und schickt ein SMS mit TVS11 an 880 und ihr wählt Mich Grüsse Ramona
Meine Schienbeine zieren noch heute einige Schrammen und blaue Flecken und alles nur, weil irgendwo in meinem Hirn der Gedanke aufkam, "mal wieder etwas Neues auszuprobieren" zu müssen... Die Rede ist natürlich vom Freeride-Rennen "Maxiavalanche" in Flims, welchem ich dieses Jahr zum ersten Mal meine Aufwartung machte, aber beginnen wir von vorne.
Freitag: Kurz nach dem Mittagessen traf ich mich mit Dumeng in der Tiefgarage des Parkhauses in Flims. Guter Dinge machten wir unsere Bikes bereit, streiften die Knie- und Ellbogenprotektoren über und begaben uns in die Seilbahn. Mit jedem Masten, den unsere Gondel passierte, änderte der Himmel seine Farbe von weiss nach blau, am Boden war's leider umgekehrt, da gings von grünlich-braun nach weiss, die Schneedecke wurde zusehends dichter... Der Start wurde dann auch etwas nach unten gelegt, die Strecke gekürzt. Los gehts, talwärts über schneebedeckte Wiesen, über schneebedeckte Steine und Wurzeln, später dann das gleiche mit Schlamm und Dreck statt Schnee, oh je. Ich hatte mir das Ganze etwas weniger technisch vorgestellt. Wieder in Flims trafen wir Beni und Sola, welche sich ebenfalls auf den Weg an den Start machten. Wir reinigten unsere Bikes, gondelten hoch und fuhren nochmals runter. Mein Vertrauen in die Downhill-Pneus stieg und nun machte die "Dreckerei" plötzlich einen Mords-Spass. Bike-Waschen und ab nach Hause (zum Kleider-Waschen).
Samstag: Wir (Dumeng und ich) verzichteten vor der Qualifikation auf einen weiteren Trainingslauf und gingen ausgeruht an den Start des Qualifikations-Laufes. Dank dieser "ausgeruhtheit" hab ich dann prompt den Start etwas verpennt und sah mich Sekundenbruchteile später in einem riesigen Biker-Knäuel den Berg runterpreschen. Das "preschen" fand am Eingang zum ersten Singletrail ein jähes Ende und wurde durch ein "Schieben-Fluchen-Drängeln-und-Motzen" ersetzt, welches sich - in unterschiedlicher Reihenfolge - bis ins Ziel fortsetzte;-)
Sonntag: 1. Rennlauf: Ich konnte mich für die Maxi-Challenger qualifizieren, was mir einen Startplatz in der zweitletzten Reihe einbrachte. "Bloss nicht wieder den Start verpassen" dachte ich mir und schon gings los, statt vielen Helmen sah ich plötzlich einige Laufräder auf Augenhöhe, links vor mir hat's mächtig gekracht, mit viel Glück konnte ich ausweichen und war wieder mitten im Renngeschehen und es lief gleich viel besser (weniger Stau, aber das gleiche Gefluche -> dank den Namen auf unseren Trikots wusste ich auch immer sofort, wann mir die "Grüsse" galten, toll!). Im Runca-Trail, nachdem ich mir auf dem einzigen Flachstück die Lunge ausgeko**t hatte, küsste ich noch zwei Mal die glitschigen Wurzeln bevor ich ausgepumpt die Ziellinie überquerte...
2. Lauf: Nach dem Bikewaschen (schon wieder!) gings gleich wieder rauf an den Start. Die Wartezeiten beim Einstehen waren dank dem tollen Wetter kein Problem. 5 min., 2 min., 5 sek., und los! Ich kam gut weg und konnte die Strecke rund 80 Sekunden schneller hinter mich bringen als im ersten Lauf, was mir den 15. Kategorienrang einbrachte. Auch Dumeng wurde mit jedem Lauf schneller und schneller und wurde 16. seiner Kategorie, einfach super!
Unsere Routiniers Daniel Solèr und Beni Ott kamen kurz nacheinander ins Ziel (wie übrigens immer) und belegten die PODESTPLÄTZE zwei und drei, herzliche Gratulation!!!
Wir stiessen noch mit einem Gerstengebräu auf das Rennen und die zurückliegende Saison an, bevor wir nach Hause fuhren um, was sonst, die Bikes und die Ausrüstung zu waschen...