„Erfahrung sammeln“ kann ganz schön hart sein: Weltcup Houffalize (BEL)
Nach etwa siebenstündiger Autofahrt erreichte ich am Freitag, dem 30. April, kurz nach 13 Uhr das Hotel „Ol Fosse d’Outh“ in Houffalize, Belgien. Hier sollte mein 1. Weltcuprennen stattfinden und ich freute mich eigentlich auf dieses Rennen. Auch die Strecke, die wir gleich nach der Ankunft besichtigten, gefiel mir wegen den vielen, steilen Aufstiegen und den technischen Abfahrten. Sie war aber auch sehr kräftezehrend mit ihren unzähligen Richtungswechseln und es gab keinen langen, gleichmässigen Aufstieg.
Unser Start war auf 14.31 Uhr angesetzt, eine Minute nach den Junioren. Auf dem Programm standen eine Startrunde und 3 Runden, die ich in ihrer Länge wohl etwas unterschätzt hatte. Bereits eine Viertelstunde vor dem Start mussten wir in die „Boxen“, damit wir dann gleich aufgerufen werden konnten. Das Tollste am ganzen Tag fand ich, dass ich mit der Nummer 1 starten durfte. =D Kaum war der Startschuss gefallen, ging es zur Sache, denn es galt, einen happigen Aufstieg zu bewältigen. Es gelang mir recht gut und ich reihte mich vor der Abfahrt an zweiter Position hinter der Weltmeisterin aus Frankreich ein. Auch wenn ich am Limit fuhr, konnte ich dieses Tempo etwa eine Runde lang halten, doch schliesslich musste ich einen Gang zurückschalten, Johanna Techt (DE) überholte mich und zog zusammen mit der Weltmeisterin davon. Kurz darauf überholte mich meine Zimmergenossin Linda Indergand(SUI), doch ihr fiel die Kette raus und so konnte ich wieder auf den dritten Platz vorrücken. Langsam liessen meine Kräfte nach, doch in den „letzten“ anderthalb Runden gab ich nochmals Vollgas und als ich mich dem Zielstrich näherte, war ich wirklich tot. Keinen Meter wollte ich mehr fahren! Doch mit unglaublichem Entsetzten las ich auf der Anzeige „1 LAP TO GO“ und kippte fast vom Velo. Das konnte doch nicht wahr sein! Mit letzter Kraft betätigte ich meinen Schalthebel und kroch in der kleinsten Scheibe auf die letzte Runde. Die anderen Fahrerinnen überholten mich voller Freude, doch das war mir im Moment egal; ich bemühte mich gerade, nicht augenblicklich vom Bike zu fallen. Nun setzten auch noch Rückenschmerzen ein… ich fuhr in dieser Runde mit gefühlten 5km/h und dennoch war es schrecklich. Wahrscheinlich war ich sogar langsamer unterwegs als bei der Streckenbesichtigung. Ich weiss nicht mehr, wie ich mich noch ins Ziel schleppte, nur noch, dass ich im Ziel töter als tot war (weil tot war ich ja schon vor der letzten Runde…). Auf die Spitze verlor ich mehr als vier Minuten und ich klassierte mich schliesslich als neunte von 27 Fahrerinnen.
Nun, etwas Positives hat dieses Rennen trotz allem: mein Steigerungspotential ist schier unerschöpflich! ;) Meine Rückenschmerzen verschwinden hoffentlich auch bald und vielleicht – mit ganz viel Glück – geht es mir nächstes Wochenende besser! =)
Ein herzliches Dankeschön geht an Silvio & Rainer für die Hinreise, an Laura und Jean für Rückreise, an Rolf, Beat und den Rest der Crew für die Betreuung in Belgien und an die Firma Starrag Heckert AG in Rorschacherberg für die grosszügige finanzielle Unterstützung!
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vom Dienstag, 11.05.2010 07:27
2. Rang beim Racer Bikes Cup in Solothurn
Das Fahrerfeld der Juniorinnen, das sich am Samstg, dem 8.Mai, um 13.35 Uhr hinter der Startlinie besammelte, war direkt klein, verglichen mit dem des Weltcups vom letzten Wochenende. Da die internationale Konkurrenz nicht so stark vertreten war, wurde das Tempo zu Beginn des Rennens ziemlich tief gehalten. Erst kurz vor dem ersten Aufstieg wurde das Tempo verschäft; schon bald fand ich mich zusammen mit Linda Indergand Linda und Jolanda in Solothurnan der Spitze wieder. Bei der ersten Zieldurchfahrt waren wir zu zweit an vorderster Stelle und so blieb es bis zur letzten Runde. Auf dem flachen Rundkurs mit nur einer Steigung und für ein Bikerennen verhältnismässig viel geteerten Strassen machte es mehr Sinn, zusammen zu fahren. Die Entscheidung um den Sieg musste also in der letzten Runde fallen. Ich attackierte vor der Steigung im Wald und konnte mich ein kleines Stück absetzen. Meine Stärken liegen eher nicht auf der flachen Strasse und so versuchte ich im Wald einen möglichst grossen Vorsprung herauszufahren. Kaum hatte ich die Waldpartie hinter mir gelassen und war auf flaches Terrain gekommen, erblickte ich knapp 50 m hinter mir schon Linda! Sie spielte all ihre Trümpfe auf der Strasse aus und brauste an mir vorbei. Ziemlich machtlos sah ich ihr hinterher, doch immerhin wurde ich Zweite, womit ich zufrieden bin. Zum Glück besteht ja ein Bikerennen nicht allzu oft aus so viel flachen Strassen... das nächste Rennen wird auf jeden Fall spannend!
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vom Dienstag, 18.05.2010 20:37
Turbulentes Wochenende in Heubach
Pünktlich um halb zwei machten wir uns am Samstag, dem 15.Mai 2010, auf den Weg nach Heubach. Zumindest dachten wir das. Doch als wir im Navigationsgerät Heubach eintippten, entsprach dies ganz und gar nicht der Wegbeschreibung unseres gebuchten Hotels. Ziemlich geschockt mussten wir feststellen, dass es in Deutschland offenbar mehr als ein Heubach gibt und dass mein Teammanager bei der Buchung wohl das falsche erwischt hatte... Als wir im „richtigen“ Heubach ankamen, waren natürlich schon alle Hotels voll belegt. Wir suchten also zuerst einmal eine Unterkunft und zum Glück fanden wir im Nachbardorf Mögglingen eine akzeptable Lösung. Nun stand die Streckenbesichtigung auf dem Programm, doch ein Downhill-Rennen, das auf der gleichen Strecke wie das Cross Country Rennen ausgetragen wurde, machte uns einen Strich durch die Rechnung. Alles, was wir vom Rundkurs abfahren konnten, war der Aufstieg. Immerhin die Hälfte! Der Lichtblick des Tages war das Abendessen, das wir in einem ausgezeichneten italienischen Restaurant einnahmen. =)
Über Nacht trocknete die Strecke ab und daher war es am Sonntag nicht mehr gar so schlammig wie am Samstag, doch immer noch genug dreckig. Das Höhenprofil ist praktisch gleich wie jenes in Buchs und ehrlich gesagt mag ich solche Höhenprofile am liebsten.=D Wir starteten etwa um 12.10 Uhr, gerade einmal 30 Sekunden hinter den Elite Damen. Nach kaum 200 m fuhren wir schon auf das Feld auf und das Gedränge begann. Der Rundkurs bestand praktisch nur aus Singletrails, aber das hindert einen (oder zumindest mich ;-)) nicht am überholen. So gut es ging schlängelte ich mich durch die Damen und setzte mich „unbemerkt“ von meinen Konkurrentinnen ab. Die Abfahrt, die ich nun zum ersten Mal sah, war noch recht cool und anspruchsvoll. Umso besser! Ich fuhr meine Runden, versuchte meinen Rhythmus beizubehalten und fand mich plötzlich hinter der russischen Elite-Weltmeisterin Irina Kalentieva wieder. Ihr Trikot war schon schön, doch nach einer halben Runde hatte ich mich sattgesehen und überholte sie. Aber ich denke, dass sie dieses Rennen nur als Training nutzte und nicht voll am Limit fuhr. Nach drei Runden und einer knappen Stunde Renndauer war mein Rennen auch schon zu Ende und ich erschöpft im Ziel – der Sieg war mein! Zweite wurde Johanna Techt aus Deutschland und dritte die französische Welmeisterin Pauline Ferrand. Ich fand es toll!
Vielen Dank an mein Team für die finanzielle Unterstüzung (das Hotel im falschen Heubach müsst ihr halt auch noch bezahlen... =P), an meinen Vater Markus für das saubere Velo ;-), die sichere Fahrt nach Heubach und den ganzen restlichen Aufwand und an Jean, Germán und Laura für die Unterhaltung! =)
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vom Freitag, 28.05.2010 10:04
Kollaps beim Weltcup Offenburg
Beim Weltcup in Offenburg (D) lief es mir nicht nach Wunsch. Ich wusste, dass meine Vorbereitung nicht optimal verlaufen war, doch dass dies so verheerende Auswirkungen haben würde, dachte ich mir wirklich nicht.
Weltcup Offenburg Vor dem Start fühlte ich mich bereit für den Wettkampf, obwohl ich mit Startnummer 18 ins Rennen geschickt wurde. Der Start gelang mir gut und nach der Startrunde befand ich mich bereits an dritter Stelle. Kurz nach der Ziellinie gibt es einen Teeranstieg und danach beginnt der Singletrail, der abgesehen von einigen kleinen Unterbrechungen bis kurz vors Ziel dauert. Vor dem Singletrail gelang es mir, mich auf Position zwei vorzuschieben. Nur noch die Weltmeisterin war vor mir. Unmittelbar vor der ersten schwierigen technischen Passage, dem „Dual Speed“, machte die Weltmeisterin einen kleinen Fahrfehler und ich war auf gleicher Höhe mit ihr. Wir starteten gleichzeitig in den Dual Speed, der aus zwei parallelen Trails besteht. Ich kam als Erste heraus! =) Danach begann ein weiterer Anstieg, in dem ich meine Verfolgerinnen distanzieren konnte. Bei der ersten Zieldurchfahrt hatte ich einen Vorsprung von 36 Sekunden. Zudem hatte ich keine Probleme mit Atmen (nicht so wie in Houffalize) und auch meine Beine fühlten sich toll an.
In der zweiten Runde wollte ich darauf achten, nicht zu schnell zu fahren. Anscheinend nahm ich mir dann diesen Vorsatz etwas zu sehr zu Herzen, denn Ende der zweiten Runde hatten Pauline und Johanna wieder zu mir aufgeschlossen. Pauline (die Weltmeisterin) attackierte sogleich und setzte sich ab. Beim Teeraufstieg wollte es auch Johanna wissen und überholte mich. Das wollte ich mir aber nicht einfach so gefallen lassen und ich bemühte mich, nicht abzufallen. Vielleicht bemühte ich mich zu sehr… Als ich in die Abfahrt beim Northshore einbog, bekam ich die Rechnung: Schon beim ersten Wurzelstock kippte ich fast runter. Mir war so schwindlig! Es kam wie angeworfen. Im Aufstieg hatte ich mich noch ganz okay gefühlt! Doch nun konnte ich mich kaum mehr auf meinem Bike halten! Ich fuhr so langsam es ging und wurde von zwei Fahrerinnen überholt – in der Abfahrt! Das ist mir auch noch nie passiert. Doch so langsam ich auch fuhr, das Schwindelgefühl verschwand nicht, es wurde eher schlimmer. Als ich den schwierigsten technischen Teil des Northshore überwunden hatte, kam zum Glück ein flacher Abschnitt des Singletrails. Mein Kopf spielte immer noch verrückt und ich konnte nicht einmal mehr geradeaus fahren. Plötzlich hing ich im Absperrband! Dort blieb ich auch gleich hängen bzw. ich legte mich auf den Waldboden neben der Strecke. Während etwa einer Stunde blieb ich dort liegen, atmete, wie wenn ich den steilsten Berg hochfahren würde, und fühlte mich halbtot. So schlecht wie dort neben der Strecke habe ich mich wirklich noch nie gefühlt!
Jetzt, fünf Tage später, habe ich immer noch Kopfschmerzen und Schnupfen; das Schluckweh verschwand zum Glück nach zwei Tagen wieder. Erholt fühle ich mich aber immer noch nicht. Auf das Klassenlager der Kanti in der Provence (F) von dieser Woche verzichtete ich zugunsten meiner Gesundheit. Nun versuche ich immer noch, herauszufinden, was genau zu diesem Kollaps führte. Schlaf, Trinken, Essen, Rennverplegung, Hitze, Anreise etc. kann ich wohl noch optimieren.
Ein riesiges Dankeschön geht an die Bäckerei Motzer auf dem Buechberg in Thal, die an mich geglaubt hat und mich in Offenburg finanziell unterstützte. Herzlichen Dank!
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vom Montag, 31.05.2010 07:27
Unerwarteter Sieg in Plaffeien
Der Racer Bikes Cup in Plaffeien (FR) war auch dieses Jahr nicht mit gutem Wetter gesegnet. Nachdem es fast die ganze Nacht geregnet hatte, war die Strecke am Sonntag, dem 30.Mai 2010, eine richtige Schlammschlacht. Die Abfahrt, die ohnehin schon anspruchsvoll war, wurde noch ein wenig schwieriger. Für mich war bis am Abend vor dem Rennen nicht klar, ob ich starten würde. Die ganze Woche davor war ich krank gewesen, d.h. Kopfschmerzen, Schnupfen, anfangs noch Schluckweh und Fieber. Auf dem Bike gewesen war ich genau ein Mal, dafür hatte ich sicher genug geschlafen und auch getrunken…
Meine Erwartungen waren also nicht besonders hoch, hauptsächlich wollte ich ins Ziel kommen. Als der Speaker verkündete, dass die ersten 7 Fahrerinnen preisberechtigt waren, und nur 8 Fahrerinnen hinter der Startlinie standen, war mein Ziel gefasst: Nicht Letzte werden. ;-) Wir gingen das Rennen sehr locker an, niemand raste davon und es herrschte nicht so ein „Konkurrenzdenken“, wir fuhren einfach mal zusammen los. Dieses Tempo fuhren wir bis zum höchsten Punkt der Startschlaufe, dann begann die technische Abfahrt. Ich fuhr als zweite hinter Linda Indergand in die Abfahrt, doch etwa in der Hälfte stürzte sie, Vania Schumacher und ich überholten sie, kurz darauf fiel Vania um, ich überholte sie und dann war die Abfahrt auch schon vorbei. Bis zur Zielpassage waren wir drei aber wieder zusammen, da sich niemand unbedingt absetzen wollte. Die zweite Runde und somit der zweite Aufstieg begannen. Wir fuhren zu dritt nebeneinander und beim Singletrail, der etwa in der Hälfte des Aufstiegs beginnt, war ich zuvorderst. Bis zum höchsten Punkt der Strecke erhöhte ich das Tempo leicht und konnte so als erste in die Abfahrt. Die Abfahrt machte mir keine grossen Probleme und so war ich auf dem flachen Stück immer noch an erster Stelle. Zwar näherten sich Vania und Linda von hinten, doch ich fuhr mein Tempo weiter, da ich mich nicht überanstrengen wollte. Die letzte Abfahrt wollte ich nämlich auch noch ohne Schwindelgefühl fahren können… Am Fusse des Berges in der dritten Runde holte mich Linda wieder ein. Sie beschleunigte noch ein wenig und ich reihte mich hinter ihrem Hinterrad ein – wo ich für den Rest der Runde auch blieb. Ich rief mir immer wieder mein krank-sein von letzter Woche in den Sinn, dass ich ja noch nicht 100% leistungsfähig war, mich nicht überanstrengen sollte, auch wegen der schwindelfreien Abfahrt. Während der Abfahrt kam mir plötzlich der Gedanke, dass es zu einer Sprintankunft kommen könnte. Nun ja, da hätte ich ja sowieso keine Chance gegen Linda, war sie doch Schweizermeisterin auf der Strasse, dachte ich mir. Ausserdem wäre ich in meinem Zustand auch mit dem zweiten Platz zufrieden gewesen. Ich fuhr also einfach mal weiter. Mitten in der Abfahrt rutschte ich im Schlamm dann doch noch um, doch kurz darauf war ich wieder an Linda’s Hinterreifen. Auf der Fläche vor dem Ziel (etwa noch 1 km bis zum Ziel) versuchte Linda, mich abzuhängen, doch ich konnte ihr zum Glück folgen. Als uns nur noch zwei Kurven vom Ziel trennten, dachte ich, versuchen kann ich es ja mal, setzte zum Überholmanöver an und wir bogen gleichzeitig in die Kurve ein. Doch Linda gab nochmals Gas und war wieder vor mir. Nun war der Singletrail zu Ende und eine breite Teerstrasse begann. Noch eine Kurve. Ich packte die Gelegenheit beim Schopf und versuchte Linda links zu überholen. Tatsächlich waren wir gleichauf vor der letzten Rechtskurve, die letzten 50m, Linda leicht hinter mir, ich gab nochmals alles, ein Blick zurück, Linda hinter mir, Vollgas, die Ziellinie, yes! Ich hatte gewonnen! Wer hätte das gedacht?! Ich jedenfalls nicht!
Ein herzliches „Merci“ geht an meine angereisten Fans aus der Westschweiz =), an meine Familie, die zusammen mit mir in unserem wunderbaren, neuen Wohnwagen übernachtete und mich beim Rennen verpflegte und an Petrus für das passende Wetter – Schlamm tut mir doch besser als Hitze. :]
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vom Freitag, 04.06.2010 22:40
Bike-Jackpot geknackt
Fast ein wenig ehrfürchtig sprach man über die Streckenrekorde am Mittenberg, manch einer war auch im festen Glauben, dass diese Fabelzeiten für die Ewigkeit gefahren seien. Bis am Donnerstag sich Jolanda an diese Aufgabe machte. Bei ihrem ersten Start schaffte sie es sogleich, mit 21:57.29 unterbot sie die alte Bestmarke um acht Sekunden und sicherte sich damit einen tollen Batzen von CHF 150.--. Da wollte sich Silvio nicht verstecken und versuchte sich ebenfalls möglichst nahe an seine eigene Rekordzeit von 16:48 herankommen. Diesmal benötigte er aber fast eine Minute länger, was immerhin zu Rang zwei im Gesamtklassement reichte. Geschlagen wurde er einzig von Max Knox, einem bis jetzt in Graubünden unbekannten Fahrer. Der Südafrikaner weilt mit seinem Kollegen Brandon Stewart hier in Graubünden um sich optimal auf die weitere Saison vorbereiten zu können. Max fuhr mit 17:19 eine Top Zeit und es fragt sich, was da noch möglich gewesen wäre, wenn er die Strecke besser gekannt hätte. Die Südafrikaner werden während ihrem Aufenthalt durch unser Team betreut. Erfreulicherweise waren aber an diesem Abend noch andere ewz-Giant-Fahrer am Start mit 19:54.29 fuhr Patrick Vincens ein beachtliche Zeit und Jochen holte für das OK die Kastanien aus dem Feuer. Er absolvierte diese 5km in 23:01.36. Allen Fahrern ein Dankeschön für ihre Präsenz.
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vom Montag, 07.06.2010 08:10
Monte Generoso Bike Marathon
An diesem Wochenende stand das erste und somit auch gleich das als Schweizermeisterschaft zählende Marathon Rennen auf dem Programm. Am Samstag morgen ging's los. Diesmal waren nicht nur Rainer und ich die zusammen an ein Rennen fuhren sondern wir waren diesmal gleich einige Personen. Natürlich Rainer, seine Frau Daniela und meine Antonia. Sie waren alle für die Organisation in den Verpflegungs- und Materialzonen verantwortlich. Wir Rennfahrer, Daniel alias Sola, Max Knox und Brandon Steward (beide Gastfahrer und Freunde aus Südafrika) und ich. Gut angekommen besichtigten wir noch ein wenig die Strecke. Wir freuten uns alle auf das Rennen! Perfekt vorbereitet und alles super organisiert machten wir uns am frühen Sonntagmorgen auf den Weg zum Start. Es war schon schön warm. Um 07.30 Uhr fiel der Startschuss, nach ein paar Richtungswechsel durch die Dörfer bei Mendrisio führte uns die Strecke den ersten von 3 Hauptaufstiegen hinein. Das Tempo wurde sehr hoch gehalten, das Feld wurde aufgesplittet. Ich konnte nicht ganz mit der Spitze mithalten und fuhr meinen eigenen Rhythmus. In Technischen Passagen und Abfahrten konnte ich mich immer wieder ein bisschen nach vorne arbeiten. Am Schluss reichte es mir nach einem Reifendefekt in der Schlussabfahrt, bei dem ich kurz anhalten musste um etwas Luft nachzupumpen zum zehnten Schlussrang. Max Knox konnte von Anfang an mit der Spitze mithalten und fuhr als sechster im Ziel ein. Daniel Solér kam als 44. Overall und in seiner Kategorie als 8.er ins Ziel. Brandon Steward musste das Rennen nach Reifendefekt und Magenproblemen leider aufgeben.
Ich danke vor allem unseren Helfern Rainer, Antonia und Daniela die an diesem Wochenende Samstag und Sonntag voll im Einsatz für uns Fahrer standen. War einfach Klasse!
Lieber Gruss Silvio
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vom Dienstag, 08.06.2010 13:05
Racer Bikes Cup Champéry
Die Strecke des Racer Bikes Cup in Champéry (VS) bestand fast nur aus technischen Abfahrten und technischen Flachstücken. Die zwei Aufstiege, die es gab, waren sehr kurz, dafür umso steiler. Der Rundkurs war äusserst anspruchsvoll und auch sehr anstrengend mit seinen dauernden Richtungswechseln und Bodenwellen.
Da Mitte Juli auf derselben Strecke ein Weltcup-Rennen stattfindet und ausserdem die WM von nächstem Jahr, war unser Startfeld ziemlich gross. Die Besetzung war international und es waren sogar sechs US-Amerikanerinnen dabei!
Der Start gelang mir gut (ist auch nicht so schwierig aus der ersten Reihe ;-)) und ich konnte mich gleich hinter der Österreicherin Lisa Mitterbauer an zweiter Stelle einreihen. Ende Startrunde erreichten wir den ersten Aufstieg des Rennens und ich sah meine Chance gekommen, Lisa zu überholen. Bis zum höchsten Punkt konnte ich sie noch ein wenig distanzieren und hinter mir waren nun Vania Schumacher und Linda Indergand. Als wir das Ziel zum ersten Mal passierten und noch drei grosse Runden vor uns lagen, befand ich mich zusammen mit Vania an der Spitze, was bis zum nächsten Aufstieg so blieb. Dort wollte ich aber unbedingt als erste in die schwierige Abfahrt und setzte darum alles daran, Vania abzuhängen. Meinen kleinen Vorsprung, den ich so herausfuhr, konnte ich im weiteren Rennverlauf stetig vergrössern. Die technischen Passagen waren eine tolle Herausforderung und gelangen mir mehr oder weniger sturzfrei. Champéry PodiumNur einmal blieb ich an einem Sicherheitsnetz hängen, doch zum Glück konnte ich den Bodenkontakt vermeiden. Gegen Ende des Rennens sah ich ab und zu kleine Sternchen, doch richtig schlimm wurde es glücklicherweise nicht. Tatsächlich schaffte ich auch die letzte Abfahrt ohne Sturz und Panne und konnte so meinen vierten Sieg bei einem Racer Bikes Cup sicher ins Ziel bringen. Mein Vorsprung betrug im Ziel 1:04 min auf die Zweitplatzierte Vania, dritte wurde Linda und Lisa schaffte es auf den vierten Rang. Fünfte wurde die Chilenin Laura Munizaga, die nun mehr als einen Monat lang in meinem Nachbardorf gelebt hat – Felicidades!
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vom Donnerstag, 24.06.2010 07:16
Extrembedingungen in Engelberg / Rennbericht Joli
5°C, strömender Regen, knietiefer Schlamm: Die Bedingungen des Racer Bikes Cup in Engelberg vom Sonntag, 20. Juni 2010, waren extrem garstig, um nicht grauenhaft zu sagen. Schon am Samstag hatte es den ganzen Tag durchgehend geregnet und auch am Sonntag gab es keine einzige trockene Minute. Während unserem Rennen verstärkte sich der Regen sogar noch! Ich kam mir vor wie unter einem Wasserfall. Jedenfalls startete unser Rennen um 11.20 und schätzungsweise um 11.21 war ich durchnässt… spätestens aber nach der ersten Abfahrt, als ich so richtig schön verdreckt war, begann ich zu frieren. Ein Lichtblick war die Rundenzahl, die von 7 auf 5 gekürzt worden war. Aber fünf ganze Runden in diesem Schlam(m)assel…! Nichts desto trotz versuchte ich, mein Tempo zu halten, was mir aber nie so richtig gelingen wollte. Meine Beine fühlten sich schon bald einmal an wie aus Beton, so eingefroren waren sie. Die Brille lief dauernd an, also zog ich sie bald einmal ab, doch ohne Brille spickte mir der Dreck einfach direkt in die Augen. Nach drei Runden war ich alleine an der Spitze, doch in der vierten Abfahrt stürzte ich in mitten des grössten Schlamms. Platsch!
Es spritzte nur so nach allen Seiten und ich schlitterte auf der Schlammrutschbahn gleich noch einige Meter weiter. Mein Velo blieb liegen, ich zerrte es zu mir runter und sprang wieder auf, doch nun war ich gleich ein Kilo schwerer. Schlammbepflastert machte ich mich auf die letzte Runde. Von meinen anfangs noch weissen Kleidern war nun nichts mehr zu sehen. Das Schlimme an diesem Schlamm ist nicht mal das zusätzliche Gewicht, sondern die Kälte. So richtig kalt und nass klebt er an einem, auch der Bidon stand vor Dreck, und sehen tat ich sowieso nichts mehr. Vor der letzten Abfahrt setzte ich die Brille nochmals auf, doch das machte es nur schlimmer, und schliesslich warf ich sie raus. Nun begann ich auch noch zu schlottern…
Mitten in der letzten Abfahrt tauchte aus der Regenwand hinter mir plötzlich Linda auf. Daran hatte ich schon fast nicht mehr gedacht, war ich doch mit schlottern beschäftigt gewesen. Die Abfahrt gelang mir noch einigermassen gut, doch die letzten 500m der Strecke waren flach und man musste sich durch diesen matschigen, klebrigen Schlamm kämpfen. Ein Geschmier ohnegleichen! Meine Beine waren wie aus Eis, ich konnte einfach nicht mehr Druck auf die Pedalen bringen. Linda hatte anscheinend noch Kraft und so wurden mir die letzten 300m Schlamm zum Verhängnis: Sie überholte mich in diesem schleimigen Teil und – in diesen 200m – verlor ich doch tatsächlich noch 19sec. Erschöpft und über und über mit Schlamm bedeckt erreichte ich das Ziel auf dem zweiten Rang. Zufrieden oder frustriert, ich kann es nicht sagen; ich war einfach nur froh, im Ziel zu sein, diese schlammigen Kleider loszuwerden, mich endlich aufzuwärmen und unter die warme Dusche stehen zu können. Das Beste am Tag war, als ich am Abend in mein wunderbar sauberes, warmes Bett liegen konnte – wie herrlich das sein kann!
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vom Dienstag, 13.07.2010 07:19
Rückschlag in Flims
Nach der Schlammschlacht von Engelberg fühlte ich mich beim Racer Bikes Cup in Flims vom 3. Juli wie auf einem anderen Planeten: strahlender Sonnnenschein, Hitze, trockene Strecke. Der Rundkurs bestand aus mega coolen technischen Abfahrten, extrem steilen und recht langen Aufstiegen und einigen Flachstücken. Für einmal war unser Start auf Samstag, 13.35 Uhr angesetzt, wahrscheinlich die heisseste Tageszeit.
Unser Feld war eher klein und nach der ersten Abfahrt waren Linda und ich bereits alleine zuvorderst. Bis zum ersten Aufstieg blieben wir das auch, doch dann fuhr ich mit meiner 2-fach Schaltung (weniger Gänge, also auch weniger kleine Gänge...) den steilen Berg hinauf und bis zur Zieldurchfahrt hatte ich 11 sec Vorsprung. Die Sonne zeigte sich unermüdlich (und Linda auch ;-) und mein Vorsprung schmolz in der zweiten Runde um 4 sec. Auch wenn meine Gänge mich ermuntert hatten, mich abzusetzen, war es letztendlich doch meine Entscheidung gewesen und die war in dieser Hitze wohl nicht besonders vorteilhaft gewesen. In der dritten Runde holte mich Linda auf dem Flachstück ein und ich begann den Aufstieg hinter ihrem Hinterrad. Bei einem Stein im Aufstieg kam ich nicht ganz hinauf und musste darum absteigen. Ich rannte den steilen Weg hinauf, wobei rennen wohl der falsche Ausdruck ist. Taumeln trifft es eher - zumindest mussten die Zuschauer dort das so empfunden haben, denn sie wollten mich einfach nicht weiter rennen (oder taumeln?) lassen! Wieder einmal lag ich auf dem Boden. Für meine Gesundheit war es wohl besser - die nächste Stunde spielte sich nämlich ziemlich gleich ab wie in Offenburg. Einzig die Betreuung war hier viel besser, denn ich kannte die meisten Leute persönlich und meine Eltern waren auch da. Nach geraumer Zeit erholte ich mich ein bisschen und fuhr mit einem Sanitäter mit so einem tollen Quad ins Tal. Dort legte ich mich in unseren Wohnwagen und schlief sofort ein. Am Abend musste ich noch zweimal erbrechen - bis ich total erholt sein würde, dauert es wohl noch eine ganze Weile. Woran dieser erneute Zusammenbruch lag, kann ich auch nicht sagen. Nachdem mir das in Offenburg passiert ist, haben wir alles durchgedacht und versucht, alle Gefahren zu entfernen bzw. gewisse Details zu verbessern. Möglicherweise lag es an der Hitze oder an der Überanstrengung, doch sicher bin ich mir nicht.
Wie um alles in der Welt es dazu kam, dass ich am nächsten Morgen um halb acht in Zürich am Flughafen stand - keine Ahnung! Jedenfalls stand ich da, Koffer gepackt, Bike dabei, und reiste nun, obwohl ich nichts nötiger hätte als Erholung, an die Europameisterschaft nach Israel. Hauptsächlich, um Erfahrung zu sammeln (und den Flug wollte ich natürlich nicht verpassen =P). Daher setze ich mir auch überhaupt kein Ziel, sondern - wenn ich starte - möchte ich einfach ins Ziel kommen!
Ein riiiesiges, herzliches Dankeschön geht an Edi & Anita Waldis, die so lieb auf mich aufgepasst haben, als ich in Flims auf dem Waldboden lag, und auch an meine Eltern, die mich immer super unterstützen.. =) Danke!
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vom Dienstag, 13.07.2010 11:06
EM Haifa: Ziel erreicht, da Ziel erreicht! (Bericht Joli)
Als ich am Sonntagmorgen vor dem Flughafen in Zürich stand, wusste ich nicht, ob ich jetzt wirklich da hinein laufen sollte. Auch meine Mutter wusste nicht weiter. Nach dem Rennen in Flims habe ich ehrlich gesagt nicht mehr an eine Teilnahme geglaubt. Vor allem nicht an eine Teilnahme in Israel! Zu guter Letzt überwog aber die Neugier und ich machte mich auf den Weg zu Check-In 1, zum Flugzeug, nach Tel Aviv, nach Haifa, an die Europameisterschaft!
Der Flug verlief ohne Turbulenzen und auch unser Gepäck erreichte Tel Aviv. In der brütenden Hitze suchten wir unseren Car (zum Glück mit Klimaanlage!), der uns nach 1,5h warten und 1h Fahrt sicher nach Haifa brachte. Haifa liegt an der Küste, etwa 90km nördlich von Tel Aviv. Unsere Unterkunft, eine "Jugendherberge", war direkt an der Strecke perfekt gelegen, hatte ebenfalls eine Klimaanlage und war für israelische Verhältnisse mindestens ein 4-Stern-Hotel. Gleich nach dem Nachtessen ging ich ins Bett und schlief tief und fest bis zum nächsten Morgen. Am Montag besichtigten wir erstmals die Strecke. Sie bestand zu etwa 70% aus Singletrails auf staubigem, sandigem Untergrund. Es gab viele Dornen neben der Strecke und viele Steine auf der Stecke, was für etliche anspruchsvolle Passagen sorgte. Zwischendrin kamen immer wieder Aufstiege, keiner unendlich lang, aber doch kräftezehrend in dieser Hitze. Die Runden waren mit 6,9km ausserordentlich lang und daher mussten wir nur drei absolvieren plus eine Startrunde. Bis zu meinem Rennen am Mittwoch ruhte ich mich aus, so oft es ging, und trank regelmässig. Die Kopfschmerzen verschwanden nach und nach und ich fühlte mich jeden Tag ein bisschen besser. Dennoch war ich jedesmal nach einer Trainingseinheit ziemlich k.o. und befand mich nicht in meinem idealen Leistungszustand. Mein Ziel für das Rennen war, mich nicht zu überanstrengen und ins Ziel zu kommen.
Bereits um sechs Uhr morgens standen wir am Mittwoch, dem 7.7., auf, um unsere Brote oder Spaghetti zu essen. Unser Start war nämlich auf 9 Uhr angesagt, was ich als Vorteil wertete, denn dann ist die Hitze noch nicht ganz so unerträglich. Drei Stunden später stand ich zusammen mit 17 anderen Fahrerinnen aus 13 Nationen hinter der Startlinie. Von jedem Land waren eine oder zwei Fahrerinnen anwesend; nur wir Schweizerinnen waren zu dritt. Linda durfte zuvorderst starten, Vania musste zuhinterst einstehen und ich als drittletzte. Bei einem Feld von dieser Grösse spielt das aber fast keine Rolle.
Der Startschuss fiel und wir preschten los. Nach der Startrunde begann der Singletrail und ich erwischte eine optimale Ausgangslage, nämlich den Platz hinter Linda, etwa an fünfter Stelle. An der Spitze hatte sich bereits eine Ukrainerin abgesetzt, die wir aber bald wieder einholten. Bis zur ersten Abfahrt hatten sich die beiden Deutschen Helen Grobert und Johanna Techt nach vorne gearbeitet. Dort aber stürzte Johanna, Linda konnte auf der linken Seite passieren und kurz darauf konnte ich ihr folgen. Ich befand mich also an zweiter Stelle etwa 10m hinter Linda!
Nach der Abfahrt folgte ein Teil mit Schlangenlinien, wo man sich ständig wieder sieht. Da ich mich ja nicht überanstrengen wollte, beschloss ich schweren Herzens, Linda nicht zu folgen. Stattdessen holten mich die Deutschen und Vania wieder ein und ich versuchte, das Tempo hier eher tief zu halten, damit Linda freie Bahn hatte. Leider durchschauten die anderen das und überholten mich. Bis zur ersten Zieldurchfahrt hatten auch diese drei mich ein wenig abgehängt und ich ermahnte mich, dieses Tempo schön weiter zu fahren und mich in dieser Hitze nicht zu verausgaben. In der zweiten Runde veränderten sich diese Positionen nicht. Ende der zweiten Runde sprang ich bei einem Drop über einen Stein ein wenig komisch hinunter und prompt wurde mein Pneu bei der Landung weg gedrückt. Etwa die Hälfte der Luft zischte raus und mein Reifen war fast platt. Ich rettete mich bis zur nächsten Food/Tech-Zone, doch dort war nun nur noch eine Food-Zone und ich musste weiterfahren (während dem Junioren-Rennen wandelten die Kommissäre es dann doch wieder in einen Tech-Zone um!!!). Jedenfalls erreichte ich mit Müh und Not die nächste Tech-Zone, die direkt vor dem Ziel lag. Zwei Italienerinnen und eine Tschechin kamen immer näher. Der Mechaniker Erwin wechselte mir im Eiltempo das Hinterrad aus, die erste Italienerin überholte mich, ich sprang auf, die zweite Italienerin überholte mich, ich raste hinterher.
Kurz nach der Zieldurchfahrt holte ich sie ein und konnte die hintere der beiden passieren. Die vordere zeigte sich aber hartnäckig und ich hatte einen harten Kampf mit ihr um den fünften Rang. Schliesslich konnte ich sie ein wenig distanzieren, doch nun begann ich die Hitze zu spüren und auch die Anstrengung machte sich bemerkbar. Mit letzter Kraft fuhr ich über die Ziellinie und sicherte ich mir den fünften Rang. Linda Indergand gewann das Rennen souverän und ist nun Europameisterin! Die andere Schweizerin Vania Schumacher fuhr auf den hervorragenden vierten Rang. Herzliche Gratulation!
Mit diesem Resultat bin ich voll zufrieden. Ich denke, den Umständen entsprechend ist es das absolute Maximum und ich bin vor allem froh, dass ich das Rennen beenden konnte. Das war schliesslich mein Vorsatz! Ich habe also das Ziel erreicht!
Ein herzliches Dankeschön geht an Beat Stirnemann für die aufwendige und herzliche Betreuung sowie an Thomas Peter für seine Top-Betreuung. Danke auch an alle anderen, die mich immer wieder aufgemuntert haben und mir zu trinken gegeben haben. =) Ein riesiges "DANKE" geht an die Firma Pneuhaus Schlegel in Goldach für die grosszügige finanzielle Unterstützung. Vielen Dank!
ewz-Giant MTB-Team // NEWS
vom Mittwoch, 04.08.2010 16:29
Schweizermeisterin! Bericht Joli
Hammer, Umwerfend, Super, Unheimlich toll, Fantastisch… Ein perfektes Rennen an einem wunderbaren Tag bei strahlendem Sonnenschein und entflammter Zuschauerkulisse (wenn auch mehr Urner als St.Galler Fans…) auf abwechslungsreicher Strecke führte mich zu meinem zweiten Schweizermeistertitel, dem ersten in der Kategorie Juniorinnen! Die grossartige Stimmung unterstützte mich ebenso wie der tolle Support meiner Eltern, die wohl den grössten Anteil zu diesem Resultat beigetragen haben. Danke schon an dieser Stelle!
Punkt 11.37 Uhr wurden wir ins Rennen geschickt, 2 min hinter den U23 Frauen, 7 min hinter den Elite Frauen und 2 min vor den U17 Frauen. Auf dem Programm standen fünf Runden (statt ursprünglich sechs) auf einem Rundkurs mit drei kurzen Anstiegen und sehr technischen Abfahrten mit Baumstämmen, Drops, Steinen, Wurzeln, Absätzen, Sprüngen und was des Biker’s Herz sonst noch begehrt. ;-) Gleich nach dem Start setzte sich Vania an die Spitze, ich fuhr an zweiter Stelle und Linda folgte mir. Die nächsten 2,5 Runden absolvierten wir unverändert in genau dieser Reihenfolge. Wie schon immer in Gränichen führte ein Teil der Strecke durch eine Kiesgrube, die an diesem Tag bevölkert war von Urner Fans, die in ganzen Scharen angereist waren, um unter anderem Linda anzufeuern. In ebendieser Kiesgrube griff Linda in der dritten Runde an und setzte sich an die Spitze von unserem Trio. Sie beschleunigte nochmals und Vania verlor den Anschluss. Eingangs vierter Runde fuhren also Linda und ich zu zweit an der Spitze. Im ersten Aufstieg hielt ich mich schön zurück, doch im zweiten kurz vor dem höchsten Punkt trat ich an. Bereits lag ein Meter zwischen uns. Nach der Abfahrt zögerte ich noch, ob ich nun wirklich schon angreifen sollte oder ob es doch noch zu früh sei – doch ein Blick zurück nahm mir die Entscheidung ab: Zwischen uns lagen bereits 20 Meter. Kopf hinunter und Vollgas! Auf zur letzten Runde! Im Teeraufstieg (dem ersten) konnte ich meinen Rhythmus ideal durchziehen, auch die Abfahrt gelang mir fehlerfrei. Nun den Wiesenteil inkl. „Schnegg“ und Baumstamm – gut! Nichts wie ab in die Kiesgrube! Und immer dran denken, nicht ganz Vollgas zu geben, damit ich ohne Kollaps ins Ziel komme…! Der letzte Aufstieg, mein Vorsprung wuchs, nur noch hier hinauf. Die letzte Abfahrt ohne Sturz und Ausrutscher – perfekt! Und jetzt… INS ZIEL! Der Sieg war mein!!! Ich gewann!!! Es war so ein hammer Gefühl!!! Unglaublich! Dass ich es tatsächlich geschafft hatte! Ich hätte lachen und heulen gleichzeitig können vor Glück… es war ein perfektes Rennen, bei dem alles gestimmt hatte! Ich war so froh!
Ein riesiges DANKESCHÖN an alle meine Unterstützer!!!
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vom Mittwoch, 04.08.2010 16:30
1. Weltcup-Sieg in Champéry! Bericht Joli
Die Strecke des Weltcups in Champéry VS war bis auf ein Detail genau gleich wie jene des Racer Bikes Cup: Der Drop (Sprung) in der ersten Abfahrt, der ohnehin schon herausfordernd war, war nun doppelt so hoch! Nach einiger Überwindung sprang ich aber dennoch hinunter und auch den Rest der Strecke konnte ich auch auf dem Bike bewältigen – am Mittwoch. Doch dann kam der Donnerstag und vor allem der Freitag: Regen, Regen, Regen. Was vorher noch ein lustiges Wurzelweglein gewesen war, war nun eine rutschige Schlammschlacht. Im Wald gab es Passagen, wo man knöcheltief im Matsch versank. Glücklicherweise „reparierten“ die Organisatoren den steilsten Teil der Strecke, indem sie ihn mit Kies beschichteten und so wieder befahrbar machten. Wir starteten am Sonntag, dem 25. Juli, um 09.02 Uhr, 2 min nach den Junioren. Unser Feld von 21 Fahrerinnen aus 10 verschiedenen Nationen machte sich auf die Startrunde und drei grosse Runden. Bald schon übernahm die deutsche Meisterin Johanna Techt die Führung, ich (die Schweizermeisterin =)) folgte ihr und hinter uns kam Linda Indergand, die Europameisterin! Wenn man in diesem zähen Schlam(m)assel einmal die falsche Spur erwischte, verlor man sofort einige Sekunden. Wer hier zuvorderst fuhr, hatte eindeutig einen Vorteil, da man die beste Spur für sich wählen konnte und die anderen einen schlecht überholen konnten. Ich fuhr aber, wie gesagt, nicht zuvorderst, sondern nur an zweiter Stelle. Wegen diesem erwähnten Vorteil wollte ich das möglichst bald ändern und ergriff die nächstbeste Gelegenheit, nämlich den ersten Aufstieg in der Startrunde. Ich überholte daher Johanna und ging als erste in die lange Abfahrt. Eigentlich wollte ich bloss als erste in den Schlamm, doch als ich auf die Fläche kam, war sie nicht mehr da. Bei der ersten Zieldurchfahrt war ich folglich bereits alleine an der Spitze. Ob das gut gehen würde…? Die vielen Zuschauer an der Strecke hatten jedenfalls Freude, und so fuhr ich mein Tempo weiter, nach dem Motto „nicht gemächlich aber auch nicht voll am Limit“. Meine nächste Verfolgerin hiess nun Helen Grobert und kam ebenfalls aus Deutschland. Mein Vorsprung auf sie variierte zw. 15 und 40 sec. Gegen Rennende wuchs er aber immer mehr an und auch einige technische Fahrfehler sowie zwei kleine Stürze meinerseits brachten ihn nicht mehr zum Schmelzen. Nach 1:15:20 h fuhr ich als jubelnde Siegerin über die Ziellinie: mein erster Weltcupsieg! Suuupertoll! Dies war mein erster Sieg an einem Weltcup und somit mein bestes internationales Resultat. Ein Stück weit ist dies die lang ersehnte Bestätigung, dass ich auch weltweit vorne mitfahren kann, wenn alles klappt. =D Ich freute mich riesig!
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vom Mittwoch, 04.08.2010 16:35
Weltcup-Sieg in Val di Sole! Bericht Joli
Direkt am Montag nach dem Weltcup in Champéry reisten meine Familie und ich mit unserem Wohnwagen nach Val di Sole im nördlichen Italien. In Ossana liessen wir uns auf dem Camping nieder und suchten am nächsten Tag die Strecke, die jedoch erst ansatzweise ausgesteckt war. Am Mittwoch dann fanden wir schon fast den ganzen Rundkurs und ich wurde mir langsam aber sicher der Anstrengung bewusst, die diese Strecke bereithielt. Wenn es einen Aufstieg gab, war er so steil, dass ich fast immer meinen kleinsten Gang einlegen musste! Und es gab mindestens fünf solcher Aufstiege. Wir hatten gleich viele Runden zu absolvieren wie in Champéry, nämlich eine Startrunde und drei grosse Runden. Unser Start war ebenfalls auf 9 Uhr angelegt, doch diesmal fand unser Rennen am Samstag statt, dem 31.Juli. Etwas vom Tollsten finde ich immer noch die Startaufstellung, wenn ich als Erste einstehen darf, so wie hier. So ist man sicher einmal am Tag zuvorderst… Gerade einmal 30 Sekunden hinter den Junioren wurden wir auf den Parcours geschickt. Die Startrunde war flach und so reihte ich mich an dritter Stelle ein. Als es in den Aufstieg ging, attackierte die Ukrainerin Yana und ich folgte ihr. Vor dem steilsten Stück überholte ich sie, eigentlich weil ich dachte, dass ich nicht abstehen wollte, falls sie nicht hinauf kommt. Doch dummerweise kam ich dann selber nicht hinauf… Naja, so war ich wenigstens zuvorderst, als wir alle zu Fuss hinaufrannten. Kurz danach kam wieder ein saftiger Aufstieg und Yana attackierte erneut. Sie überholte mich, doch beim nächsten Aufstieg konnte ich sie zurücküberholen. Es war ein ständiges Hin und Her. Irgendwo in der Abfahrt gab es dann doch ein kleines Loch zwischen uns (ich war vorneJ), doch auf dem flachen Stück fuhr Yana wieder zu mir heran. Die zweite Runde begannen wir zusammen. Schon bald waren wir wieder beim steilsten Stück; diesmal wollte ich es unbedingt besser machen! Mit möglichst viel Schwung fuhr ich in den Berg hinein und tatsächlich kam ich hoch. Ich glaube, dies war der entscheidende Punkt im Rennen. Hinter mir entstand eine Lücke, die zwar zwischendurch wieder bedrohlich schrumpfte, doch sie verschwand nie mehr ganz. Gegen Rennende wurde sie nochmals grösser, was wahrscheinlich an den Abfahrten lag. Als ich auf das letzte flache Stück vor dem Ziel einbog, begann ich langsam an meinen Sieg zu glauben. Wenn jetzt kein Meteorit mehr vom Himmel fiel, würde ich gewinnen… Obwohl die stärksten Konkurrentinnen aus Deutschland und Frankreich nicht hier waren, handelte es sich um einen Weltcup. Es war ein hart umkämpftes und sehr anstrengendes Rennen gewesen, und darum das Gefühl umso schöner, als ich als Erste die Ziellinie überquerte! Wunderbar!
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vom Mittwoch, 25.08.2010 09:03
WM-Hauptprobe bestanden (Bericht Joli)
Das Finale des Racer Bikes Cup, das letzte der acht nationalen Rennen, fand am 22. August 2010 in der Pferderennbahn Schänzli in Muttenz bei Basel statt. Für einmal lieferten sich auf dieser Bahn keine Pferde, sondern Mountainbiker eine Kampf um die Medaillen. Das Start- und Zielgelände befand sich mitten in dieser Arena, und auch ein Grossteil der Strecke schlängelte sich kreuz und quer über verschiedenste Hindernisse (z.B. Wassergraben) durch die Arena. Anschliessend führte der Rundkurs über eine ziemlich lange Teerstrasse in den Wald, dort ein kurzer Aufstieg und eine Abfahrt und dann über ein langes, flaches, aber tolles Stück im Wald mit Baumstämmen und Wurzeln retour ins Stadion.
Linda Indergand, die Zweitplatzierte in der Gesamtwertung, das heisst meine stärkste Konkurrentin und ebenfalls Anwärterin auf den Gesamtsieg, war nicht da. Sie nahm nämlich gerade an der Jugendolympiade in Singapur teil, wo sie heute ihr Rennen im Zeitfahren gewann. Herzliche Gratulation! Aus zeitlichen Gründen muss sie nebst diesem Rennen auch auf die WM verzichten, was ich sehr schade finde. Die Ausgangslage für mich war daher folgende: Der Gesamtsieg war mir schon auf sicher, denn die Drittplatzierte hatte 120 Punkte weniger als ich und konnte mich somit, auch wenn sie gewinnen würde, nicht mehr überholen. Linda hatte zwar nur 20 Punkte Rückstand, war aber nicht da! Ich konnte das Rennen also völlig locker angehen...
So geschah es dann auch. Doch nicht nur ich, sondern auch alle anderen, wollten das Rennen offenbar „völlig locker angehen“. Es war einfach niemand bereit, die Führung zu übernehmen! Eigentlich ist das oft der Fall, doch meist kommt dann ein Anstieg und das Feld löst sich auf. Nicht so in Muttenz: Die flache Pferderennbahn, das flache Teerstück und der mehr oder weniger flache Teil im Wald boten keine Gelegenheit, die Gruppe zu sprengen. Zwar führte ich während der ganzen ersten Runde die Gruppe an, doch dann dachte ich, die andern können ja auch mal führen. Vania half als Einzige mit bei der Führungsarbeit für unsere Gruppe. Glücklicherweise haben die meisten anderen Rennen mehr Steigungen, so dass dies ein eher seltenes Problem ist. Wie dem auch sei, in der vierten von fünf Runden wurde mir das Ganze zu bunt und ich riss aus. Im Aufstieg konnte ich mich von der Gruppe absetzen und den Vorsprung mit auf die letzte Runde nehmen. Diese letzte Runde war schon noch anstrengend, denn die Mittagshitze brannte immer heftiger auf uns nieder und die sandige Pferderennbahn tat das Übrige, doch ich konnte meinen Vorsprung noch ins Ziel retten und gewann somit das Rennen und die Gesamtwertung. Mit diesem Sieg in der Gesamtwertung konnte ich ein weiteres Saisonziel verwirklichen, was mir sehr viel bedeutet. Anscheinend bin ich immer noch auf dem richtigen Weg... ;-)
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vom Freitag, 27.08.2010 12:20
Vorschau WM (Joli)
Bald, bald ist es soweit... Am Freitag, dem 27. August 2010, hebt unser Flugzeug Richtung Kanada ab! Hoffentlich landet es auch heil in Montreal! Gleich neben Montreal liegt Mont-Sainte-Anne, und dort wollen wir hin! Am Mittwoch, 1. September, um 14:00 Uhr Ortszeit fällt unser Startschuss zur WM. Die Zeitverschiebung beträgt 6h, d.h. ihr solltet spätestens um 20 Uhr anfangen, die Daumen zu drücken! ;-)
Auf das letzte Weltcuprennen in Windham (USA) am 29.8. verzichten wir Juniorinnen und Junioren. Erstens wären nur zwei Tage sehr wenig Zeit für einen Flug sowie Erholung und Streckenbesichtigung. Zweitens gibt es bei den Junioren keine Gesamtwertung des Weltcups und somit hat dieses Rennen nicht die Bedeutung eines Finals. Wir konzentrieren uns also lieber auf die WM und reisen direkt nach Montreal.
Mit der Teilnahme an der WM ist mein drittes Saisonziel eigentlich bereits erreicht. Dennoch habe ich mir als Ziel eine Platzierung in den Top 5 gesetzt. Eine Medaille wäre ein Traum... Wir werden sehen! Ich freue mich jedenfalls sehr auf dieses Erlebnis und hoffe, ich kann tolle Erfahrungen sammeln! =)
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vom Freitag, 10.09.2010 07:26
WM-Traum geplatzt (Bericht Joli)
So hatte ich mir die Weltmeisterschaften wirklich nicht vorgestellt...
Das Ganze begann ganz harmlos. Die Vorbereitung verlief ideal und ich hatte meine Topform erreicht. Während den Tagen vor der WM in Kanada entspannte ich mich und liess mich oft massieren. Die Strecke gefiel mir ausgezeichnet. Ich legte mir auch eine Renntaktik zurecht. Mein Plan war es, bis zur Rennhälfte mit mindestens einer Konkurrentin zusammen zu bleiben und sie frühestens dann abzuhängen. So weit, so gut. Doch dann kam das Rennen.
Der Start war auf 14.00 Uhr Ortszeit angesetzt. Ich wurde als zweite aufgerufen, hinter der französischen Titelverteidigerin Pauline Ferrand-Prevot. Das ganze Feld hinter uns wurde aufgestellt und unsere Betreuer gaben uns letzte Tipps, bevor sie die Startgerade verlassen mussten. Der Startschuss fiel und wir rasten los. Der Start gelang mir optimal und ich war gleich an der Spitze des Feldes, was nicht Teil des Plans war, also liess ich mich von einer Deutschen überholen. Wir hatten eine Startrunde und drei grosse Runden zu absolvieren. Wir erreichten den ersten, steilen Aufstieg, der zuerst auf einer Kiesstrasse verlief und dann in den Wald einbog. Ein paar andere wollten auch als Erste in den Wald, doch schliesslich gelang es mir. Zuerst ging es im Wald noch ein Stück weiter aufwärts über einige Steine, die mir aber keine Probleme bereiteten. Hinter mir gab es ein Gerangel und eine meiner Verfolgerinnen hatte Mühe beim Stein und augenblicklich hatte ich 10 Sekunden Vorsprung. Ich fuhr weiter und der Vorsprung vergrösserte sich. Das war zwar ein tolles Gefühl, aber nicht Teil des Plans und das verunsicherte mich ein wenig. Das wollte ich ja gar nicht! Doch ich fühlte mich frisch, meine Beine schmerzten überhaupt nicht, ich konnte ohne Probleme atmen, alles war perfekt. Und der Vorsprung vergrösserte sich auch noch!
Nach der ersten Runde betrug er bereits 40s und er wuchs weiter bis auf eine Minute. Und dann kam die Wende. Im Wald in der zweiten Runde fiel ich in einer einfachen Passage vom Velo, wie mir die Betreuer später erzählten. Angeblich versuchte ich wieder aufzusteigen, doch fiel gleich darauf wieder runter. Einige Meter rannte ich noch weiter, bis ich dann endgültig liegen blieb. Die folgenden Minuten waren die schlimmsten meines Lebens. An den weiteren Verlauf kann ich mich nur bruchstückhaft erinnern, da ich immer wieder bewusstlos wurde, insgesamt etwa eine halbe Stunde lang.
Als ich aufwachte war ich bereits unterwegs in ein Spital, wo ich von Kopf bis Fuss durchgecheckt und untersucht wurde. Die Ärzte diagnostizierten einen Hitzeschlag, wahrscheinlich gab es auch eine Überanstrengung. Am Donnerstagabend, nach etwa 30h im Spital in Beaupré und Quebec, konnte ich wieder zurück ins Schweizerhaus. So gut es ging versuchte ich mich zu erholen und konnte dann noch einige Rennen mitverfolgen und Kanada geniessen. Unser Rennen gewann übrigens Pauline. Die zweite Schweizer Juniorin Vania musste das Rennen wegen einem Sturz und mechanischen Problemen ebenfalls aufgeben.
Den anderen Schweizer erging es sicher besser als mir, aber auch nicht rosig. Ausser den äusserst erfolgreichen U23-Männern und der Team-Staffel konnte niemand aus der ganzen Delegation seine (hochgesteckten) Ziele verwirklichen. Dennoch beendete die Schweiz dank zwei Goldmedaillen die Meisterschaften als 2.-erfolgreichste Nation. Motivationsprobleme wird es sicher keine geben, denn nächstes Jahr finden die Weltmeisterschaften in der Schweiz statt, und wir haben uns alle gesagt: Vor Heimpublikum zu siegen ist doch viel schöner...!
Ich möchte mich noch ganz herzlich bedanken bei allen, die sich in den letzten zwei Wochen um mich gekümmert haben. Allen voran unser Verbandsarzt Geri Clénin für die kompetente Betreuung, Thomas Peter und Selina Küpfer von Swiss Cycling für die reibungslose Organisation, den Mechanikern, Physios und Köchen für den Einsatz rund um die Uhr, Beat Stirnemann für die hilfreiche Unterstützung und Rolf Vollenweider auch. Vielen Dank an euch und auch an alle, die mir geholfen haben und hier nicht aufgeführt sind! Merci!
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vom Samstag, 23.10.2010 12:24
STAGE 6 - Calitzdorp to Oudtshoorn
Start: Calitzdorp High School, Calitzdorp Start time: 07:00 Cut off: 9 hours Finish: Oudtshoorn High School, Oudtshoorn Distance: 114 km Total vertical ascent: 1 895 m
A ride through the Port producing vineyards of this beautiful unspoilt town, following the flow of the Gamka river towards the the Rooiberg pass. The traverse of this relatively easy mountain pass take riders in to Vaalhoek reserve, just south of Gamkaberg Nature reserve, a natural home to the elusive Cape Leopard. Here you link up to the mighty Gouritz river with 2 crossings and definitely the highlight of the DCM Cape Pioneer Trek for 2010. Untouched by man, with the call of the Fish Eagle echoing from the mountain cliffs that lines the trail.
Onto Paardebont with undulating roads past Volmoed to a heroes welcome. This last stage, definitely not the toughest of the week, brings riders home to awaiting family and friends to share in this special achievement.
Route breakdown Jeep track 22% Single track 0% Minor gravel roads 37.1% District roads 29.9% Sealed roads 11%
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vom Montag, 29.11.2010 09:49
Head
DCM Cape Pioneertrek 18. Bis 23. Oktober 2010 Ich freute mich riesig noch mal so eine richtige Herausforderung in meiner Karriere wahrzunehmen. Zusammen mit meinem ehemaligen Cape – Epic Partner Christoph Sauser nahm ich die 680km und 13155hm in Angriff.
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vom Montag, 29.11.2010 09:49
1. Etappe Outshoorn - Mossel Bay 135km 2820hmNach einen guten Start und noch in der Spitzengruppe liegend hatte Christoph vier Reifendefekte. Danach war es ziemlich schwierig wieder in den Rhythmus zu kommen. Gegen Ende des Rennens liessen bei mir extrem die Kräfte nach. Ich schlich nur noch so ins Ziel...
Nach einen guten Start und noch in der Spitzengruppe liegend hatte Christoph vier Reifendefekte. Danach war es ziemlich schwierig wieder in den Rhythmus zu kommen. Gegen Ende des Rennens liessen bei mir extrem die Kräfte nach. Ich schlich nur noch so ins Ziel...
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vom Montag, 29.11.2010 09:50
2. Etappe Mossel Bay – George 110km 2495hm
Ich habe mich gut erholen können über die Nacht und wusste dass es heute bereits besser gehen wird. Wir blieben lange in der Spitzengruppe bis ca. 20 Kilometer vor dem Ziel wo ich in abreissen lassen musste. Nach einem coolen Singletrail haben wir uns jedoch verfahren und sind irgendwie über einen Umweg wieder im Ziel gelandet. Jedoch weiter hinten als wir es uns gedacht haben. Nicht so schlimm....es hat noch ein paar Etappen.....
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vom Montag, 29.11.2010 09:50
3. Etappe George – De Rust 106km 2450hh
Die heutige Etappe war bespickt vor allem vor der Trockenheit und der Hitze die herrschte. Nach dem ersten langen und ruppigen Aufstieg kamen wir oben ca. 1 Min nach der Spitzengruppe an. Ich wusste dass wenn uns nichts passiert in der Abfahrt nochmals aufschliessen können. So hat’s dann auch geklappt und sind dann zusammen mit zwei anderen Teams weitergefahren. Am Schluss kam es zum Sprint den wir gewonnen hatten.
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vom Montag, 29.11.2010 09:51
4. Etappe De Rust - Prinz Albert 110km 1465hm
Die heutige Etappe führte am Anfang über flaches Gelände zum Fusse eines Berges. Die Favoriten blieben alle zusammen. Danach gings über ein ruppiges Bachbett hoch auf einen Berg, ich wusst dass wenn es so technisch und steinig ist, ich meine Vorteile ausspielen konnte. So war es dann auch, ich kam als erster oben auf dem Pass an. Unten nach der Abfahrt waren dann Christoph und ich für kurze Zeit alleine bis Thom Zahnd und Max Knox aufgeschlossen hatten. Nach der Verpflegungszone warteten 50 lange Kilometer im Sand und Wind auf uns. Ich war recht am Limit, ca. 2km vor dem Ziel stürzte ich leider in einer Sandkurve, so konnten wir nicht mehr um den Sieg sprinten und wurden zweite.
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vom Montag, 29.11.2010 09:51
5. Etappe Prinz Albert – Calinzdorp 105km 2030hm
Ich hatte bei der gestrigen Etappe sehr gelitten, meine Beine waren heute morgen nicht sehr gut. 10 Kilometer nach dem Start ging es ein Pass mit 1000hm am Stück hoch, ich konnte das hohe Tempo leider nicht halten und musste abreissen lassen. Wir kamen dann mit der zweiten Gruppe ins Ziel. Ich spürte meine Beine wieder ein bisschen besser gegen Schluss und war voll motiviert am letzten Tag nochmals alles zu geben.
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vom Montag, 29.11.2010 09:53
6. Etappe Calinzdorp – Outshoorn 114km 1895hm
Nach dem gestrigen nicht so geglückten Tag fielen wir vom vierten Gesamtrang auf den fünften zurück. Wir hatten 2Min 50 Sek. Rückstand auf den dritten Rang welchen wir noch erreichen wollten. Nach dem Start ging es wieder einen Pass hoch, diesmal nicht so lang wie der gestern sondern nur ca. 600hm. Nach der Hälfte der Steigung durfte ich mich nicht überdrehen und musste gas wegnehmen, doch in der Abfahrt kamen wir wieder heran. Danach verlief die Strecke durch einen Naturpark. Wir überquerten Flüsse und waren in einer wunderschönen Umgebung. Die letzten 40km verliefen hauptsächlich auf Kiesstrassen. Wir waren noch drei Teams zusammen; die Leader mit Thom Zahnd und Max Knox, die zweitplazierten Kevin Evans und Adrien Niyonshuti. Gegen Schluss kam es zu Attacken zwischen uns und dem Evans Team. Kevin hat schon 5km vor dem Ziel zweimal angegriffen, ich habe gekontert und kam auch nicht weg. Kurz vor dem Ziel griff Kevin nochmals an, ich reagierte wieder, danach griff Christoph an und kam mit Adrien weg. Danach lag es an mir und Kevin die letzte Etappe auszumachen. Am Schluss reichten mir die Kräfte nicht mehr und musste mich im Sprint von Kevin Evans geschlagen geben.
Ich danke allen die mich auf dem letzten Weg als Bikeprofi begleitet haben. War wiedermal ein unvergessliches Abendteuer!
Silvio
ewz-Giant MTB-Team // NEWS
vom Dienstag, 25.01.2011 15:37
Ride the Night Davos
Zum ersten Mal fuhr ich ein Rennen auf dem Schnee. Eine gute Trainingsgelegenheit, falls beim Megaavallanche Rennen auf der Alp d'huez im Sommer noch Schnee liegt. Ich freute mich auf diese spezielle Herausforderung. Die Verhältnisse waren hervorragend und die Organisatoren haben da wirklich alles gegeben. So war es auch nicht gefährlich, denn die Strecke war ziemlich hart und man konnte das Bike immer voll laufen lassen. Mit Mirco und Tim waren auch unsere Grassrooties am Start. War super spassig mit ihnen da runterzurösten. Am Schluss reichten uns die Ränge 28. (Tim) 29. (Silvio) und 32. (Mirco) zum zweiten Rang in der Teamwertung. Da gehen wir im nächsten Jahr wieder hin........
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vom Samstag, 30.04.2011 16:50
Erster Erfolg für das ewz-Giant MTB-Team
Daniela und Rainer standen in Südafrika beim Forest2falls-Marathon am Start und kamen als 1. (Daniela) und 2. (Rainer) ihrer Kategorie ins Ziel - Gratulation!
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vom Mittwoch, 03.08.2011 22:06
European DH Cup Spicak, 30.31.07.2011
Der Wettergott ist mit Sicherheit kein Downhiller. Das hat dieses Wochenende wieder einmal gezeigt. Am Mittwochabend machten wir uns auf den Weg nach Spicak in Tschechien an den European Cup. Da war das Wetter auch noch in Ordnung. Am Donnerstag erstes Training, auch noch bei Sonnenschein. Die Strecke sehr anspruchsvoll, aber voll gail …. Technisch sehr anspruchsvoll, gespickt mit tückischen Steinfeldern. Am Freitagmorgen konnte ausgeschlafen werden, da erst am Nachmittag gefahren werden durfte. Da fand sich Zeit, das Bike auf Vordermann zu bringen und einen Trackwalk durchzuführen. Und pünktlich um 14:00, als das Training eröffnet wurde, begann es zu regnen. Die sonst schon heftige Strecke stieg gerade noch um einige Schwierigkeitspunkte. Samstagmorgen, neuer Tag und noch mehr Regen. Doch Tim liess sich die Freude nicht nehmen und trainierte in dieser Molte fleissig weiter. Am Nachmittag dann der Seeding Run, selbstverständlich bei strömendem Regen …. Tim schlug sich tapfer. Er liess Vorsicht walten und kalkulierte das Risiko. Sonntagmorgen, stark bewölkt, aber wenigstens regnete es nicht. Und so ging‘s erneut zum Training. Die Strecke präsentierte sich nach all dem Regen und den vielen Fahrern bei jeder Abfahrt anders, die Rillen wurden immer tiefer und die Felsen immer rutschiger. Aber Tim hatte die Strecke im Griff. Er verbuchte die ganzen Tage durch nur einen Sturz. 14:57 dann Start und sage und schreibe kein Regen ….. Es gelang ihm ein super Run. Im Vergleich zum Seeding Run konnte er sich um 24 Sekunden steigern und erreichte somit den 12. Rang der Elite Junioren. In der ganzen Elite Men Kategorie bedeutet das den 68. Rang von gut 180 Fahrern aus 15 Nationen. Fazit, der beste Europacup bis jetzt in dieser Saison.
ewz-Giant MTB-Team // NEWS
vom Mittwoch, 03.08.2011 22:10
European DH Cup Spicak, 30./31.7.2011
Der Wettergott ist mit Sicherheit kein Downhiller. Das hat dieses Wochenende wieder einmal gezeigt. Am Mittwochabend machten wir uns auf den Weg nach Spicak in Tschechien an den European Cup. Da war das Wetter auch noch in Ordnung. Am Donnerstag erstes Training, auch noch bei Sonnenschein. Die Strecke sehr anspruchsvoll, aber voll gail …. Technisch sehr anspruchsvoll, gespickt mit tückischen Steinfeldern. Am Freitagmorgen konnte ausgeschlafen werden, da erst am Nachmittag gefahren werden durfte. Da fand sich Zeit, das Bike auf Vordermann zu bringen und einen Trackwalk durchzuführen. Und pünktlich um 14:00, als das Training eröffnet wurde, begann es zu regnen. Die sonst schon heftige Strecke stieg gerade noch um einige Schwierigkeitspunkte. Samstagmorgen, neuer Tag und noch mehr Regen. Doch Tim liess sich die Freude nicht nehmen und trainierte in dieser Molte fleissig weiter. Am Nachmittag dann der Seeding Run, selbstverständlich bei strömendem Regen …. Tim schlug sich tapfer. Er liess Vorsicht walten und kalkulierte das Risiko. Sonntagmorgen, stark bewölkt, aber wenigstens regnete es nicht. Und so ging‘s erneut zum Training. Die Strecke präsentierte sich nach all dem Regen und den vielen Fahrern bei jeder Abfahrt anders, die Rillen wurden immer tiefer und die Felsen immer rutschiger. Aber Tim hatte die Strecke im Griff. Er verbuchte die ganzen Tage durch nur einen Sturz. 14:57 dann Start und sage und schreibe kein Regen ….. Es gelang ihm ein super Run. Im Vergleich zum Seeding Run konnte er sich um 24 Sekunden steigern und erreichte somit den 12. Rang der Elite Junioren. In der ganzen Elite Men Kategorie bedeutet das den 68. Rang von gut 180 Fahrern aus 15 Nationen. Fazit, der beste Europacup bis jetzt in dieser Saison.
ewz-Giant MTB-Team // NEWS
vom Mittwoch, 03.08.2011 22:12
European DH Cup Spicak, 30./31.7.2011
Der Wettergott ist mit Sicherheit kein Downhiller. Das hat dieses Wochenende wieder einmal gezeigt. Am Mittwochabend machten wir uns auf den Weg nach Spicak in Tschechien an den European Cup. Da war das Wetter auch noch in Ordnung. Am Donnerstag erstes Training, auch noch bei Sonnenschein. Die Strecke sehr anspruchsvoll, aber voll gail …. Technisch sehr anspruchsvoll, gespickt mit tückischen Steinfeldern. Am Freitagmorgen konnte ausgeschlafen werden, da erst am Nachmittag gefahren werden durfte. Da fand sich Zeit, das Bike auf Vordermann zu bringen und einen Trackwalk durchzuführen. Und pünktlich um 14:00, als das Training eröffnet wurde, begann es zu regnen. Die sonst schon heftige Strecke stieg gerade noch um einige Schwierigkeitspunkte. Samstagmorgen, neuer Tag und noch mehr Regen. Doch Tim liess sich die Freude nicht nehmen und trainierte in dieser Molte fleissig weiter. Am Nachmittag dann der Seeding Run, selbstverständlich bei strömendem Regen …. Tim schlug sich tapfer. Er liess Vorsicht walten und kalkulierte das Risiko. Sonntagmorgen, stark bewölkt, aber wenigstens regnete es nicht. Und so ging‘s erneut zum Training. Die Strecke präsentierte sich nach all dem Regen und den vielen Fahrern bei jeder Abfahrt anders, die Rillen wurden immer tiefer und die Felsen immer rutschiger. Aber Tim hatte die Strecke im Griff. Er verbuchte die ganzen Tage durch nur einen Sturz. 14:57 dann Start und sage und schreibe kein Regen ….. Es gelang ihm ein super Run. Im Vergleich zum Seeding Run konnte er sich um 24 Sekunden steigern und erreichte somit den 12. Rang der Elite Junioren. In der ganzen Elite Men Kategorie bedeutet das den 68. Rang von gut 180 Fahrern aus 15 Nationen. Fazit, der beste Europacup bis jetzt in dieser Saison.
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vom Donnerstag, 04.08.2011 06:48
test
test
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vom Dienstag, 17.01.2012 09:14
ewz-Giant MTB-Team // NEWS
vom Dienstag, 17.01.2012 09:16
Maxi Avallanche Flims Bericht von Dumeng Wehrli
Bei super Wetter gingen Jochen und ich zusammen an den Start in Flims.
Samstag Qualifikationslauf: Jochen und ich hatten die Startnummer 275 und 276 und starteten gemeinsam ins Qualirennen. Auch ich hatte am Start mühe und wurde gleich nach dem Start nach rechts gedrückt und musste im Schnee fahren, weit weg der Ideallinie. Somit musste ich das Tempo reduzieren und war nach kurzer Zeit der hinterste Fahrer. Nach und nach konnte ich auch im Single-Trail Fahrer überholen die fehler machten. Dementsprechend war ich am Sonntag im 3. Startblock.
Sonntag 1. Rennlauf: Diesmal wollte ich es besser machen und nicht nach rechts weg gedrückt werden. In der mitte des Startfelds kam ich aber voll in den Ellbogenkrieg, konnte mich aber gut durchsetzten. Dennoch hatte ich immer Fahrer vor mir die viele technische Passagen laufen mussten und ich konnte diese nur vereinzelt überholen. Dennoch kam ich als 25. ins Ziel.
2. Rennlauf:
Beim 2. Start standen viele Fahrer eher Links im Startfeld und wollten das Feld gleich nach dem Start links überholen. Mein Strategie war, rechts möglichs schnell nach vorne zu pedalieren. Gesagt getan. Nach dem Start kam ich rechts gut am Feld vorbei und kam auf die Ideallinie. Es lief viel besser als im 1. Lauf. Erst im unteren Streckenabschnitt versperrte mir ein Baum den Weg und ..... mein Bike blieb unverletzt. Trotzdem war ich als 23er nochmals eine Minuter schneller als im 1. Lauf im Ziel. 16ter Rang meiner Kategorie.
Dieses Weekend warfür mich der perfekte Saisonabschluss, Danke Sola, Beni und Jochen. Und Danke Silvio für die Unterstütztung.
Ich freue mich jetzt schon auf die Saison 2012.
ewz-Giant MTB-Team // NEWS
vom Dienstag, 17.01.2012 09:18
Dumeng Wehrli am Maxiavallanche in Flims
Bei super Wetter gingen Jochen und ich zusammen an den Start in Flims.
Samstag Qualifikationslauf: Jochen und ich hatten die Startnummer 275 und 276 und starteten gemeinsam ins Qualirennen. Auch ich hatte am Start mühe und wurde gleich nach dem Start nach rechts gedrückt und musste im Schnee fahren, weit weg der Ideallinie. Somit musste ich das Tempo reduzieren und war nach kurzer Zeit der hinterste Fahrer. Nach und nach konnte ich auch im Single-Trail Fahrer überholen die fehler machten. Dementsprechend war ich am Sonntag im 3. Startblock.
Sonntag 1. Rennlauf: Diesmal wollte ich es besser machen und nicht nach rechts weg gedrückt werden. In der mitte des Startfelds kam ich aber voll in den Ellbogenkrieg, konnte mich aber gut durchsetzten. Dennoch hatte ich immer Fahrer vor mir die viele technische Passagen laufen mussten und ich konnte diese nur vereinzelt überholen. Dennoch kam ich als 25. ins Ziel.
2. Rennlauf:
Beim 2. Start standen viele Fahrer eher Links im Startfeld und wollten das Feld gleich nach dem Start links überholen. Mein Strategie war, rechts möglichs schnell nach vorne zu pedalieren. Gesagt getan. Nach dem Start kam ich rechts gut am Feld vorbei und kam auf die Ideallinie. Es lief viel besser als im 1. Lauf. Erst im unteren Streckenabschnitt versperrte mir ein Baum den Weg und ..... mein Bike blieb unverletzt. Trotzdem war ich als 23er nochmals eine Minuter schneller als im 1. Lauf im Ziel. 16ter Rang meiner Kategorie.
Dieses Weekend warfür mich der perfekte Saisonabschluss, Danke Sola, Beni und Jochen. Und Danke Silvio für die Unterstütztung.